Nach knapp einem 1/2 Jahr Training konnten wir heute am Osterncup von der SC OG Pieterlen (www.scog-biel-pieterlen.ch) unsere 1. FH3 erfolgreich mit 88 Punkten bestehen. Ich bin mächtig stolz auf uns beide, dass wir es in einer so kurzen Zeit geschafft haben uns die Grundlagen für das FH3 anzueignen. .... für heute sind wir planlos glücklich über diesen tollen Einstieg ins FH3 und vergessen über das aber nicht, dass es auch weiter fleissig üben heisst ;-)
Die Sache mit dem Fährtenhund.....oder welche Bedeutung hat eigentlich ein „Sporthund“ und ist das eine Frage des Alters?
Die Redaktion vom Jahrbuch der Dobis in der Schweiz hat mich angefragt, ob ich Lust hätte, einen Bericht über meinen Enzo und/oder über den Hundesport zu verfassen. Weil mir die Entscheidung zwischen den beiden Bereichen schwer fiel, habe ich versucht, das Eine mit dem Anderen zu verbinden.
"Ist er schon in Rente?" Oder: "Ah, der alte Mann darf auch noch mal antreten?" Diese und ähnliche Bemerkungen begleiteten uns im zu Ende gehenden Trainingsjahr 2009.
Wenn man aber sieht, das mein "Oldie" nicht nur an der IDC WM 2009, sondern auch an der deutschen Meisterschaft 2009 die Nase weit vorn hatte und manchem „Youngster“ zeigte, was eine Harke ist, kann wohl kaum behauptet werden, dass die Fitness und Fähigkeit eines Sporthundes eine Frage des Alters seien.
Wesentlich sind sicher die persönliche Einstellung sowie das Warum und die Zielsetzung, mit der ich mit meinem Vierbeiner Hundesport betreibe. Jede Sportart, die mit gesundem Mass an Einsatz und Ehrgeiz betrieben wird, ist eine gelungene Form der kämpferischen Auseinandersetzung innerhalb fairer Richtlinien.
Aber, drehen wir die Zeit doch mal zurück bis ins Jahr 2001, als Enzo runde 9 Monate alt war. Mein damaliger Trainer forderte mich in einem E-Mail auf, mir doch mal Gedanken zu machen, was ich denn im nächsten Jahr mit meinem Hochleistungssportgerät" planen wolle. Ich war schlicht und einfach entsetzt, denn Enzo war, ist und wird immer ein Sporthund sein, dem aber der ganze Anspruch als vollwertiges Familienmitglied zuteil wird. Zu jener Zeit habe ich mich zum ersten Mal mit der Thematik „Mein Hund, ein Lebewesen mit Leib und Seele“, oder eben nur ein "Sachgegenstand auf vier Beinen" auseinandergesetzt.
Die Antworten darauf kann jeder letztlich nur bei sich selber finden. Denn so individuell wie die Lebensbedürfnisse der Menschen, so unterschiedlich sind ihre Ansichten über die Hundehaltung. Für mich bedeutet die Arbeit mit dem Hund eine Form, seinen Bedürfnissen nachzukommen, welche weitgehend auch meinen eigenen Anliegen entgegenkommen. So stellt beispielsweise für mich das Fährten eine gelungene Möglichkeit dar, den Jagd- und Spurentrieb in eine gewünschte Richtung zu lenken und diesen zu fördern und zu nutzen. Es bietet dem Hund eine optimale Form, diesen Trieb auszuleben.
Der Schutzdienst ermöglicht dem Hund das "Jagen und Kämpfen“. In Form seines Spielzeugs stellt der Schutzdienstärmel dem Hund die "Beute" dar. Weiter verlangt der Schutzdienst, dass der Hund in hoher Trieblage meine hierarchische Stellung anerkennt und seine Beute mit mir teilt, bzw., dass er diese auf mein Kommando auslässt. So betrachtet bedeutet Hundesport nicht nur das Starten an einem Turnier, sondern er ist die gelungene Kombination zwischen Wettkampf im sportlichen Sinne und sinnvoller Beschäftigung des Hundes. So gesehen stellt sich die Frage nach dem Zeitpunkt, wann der Sporthund in Rente gehen soll auch aus anderen Gesichtspunkten, als nur aus dem Starten an einem Wettkampf.
Enzo hat innert 6 Jahren, seit seiner ersten BH1-Prüfung im Oktober 2003 an rund 30 Prüfungen teilgenommen. Diese verteilen sich mehrheitlich auf viele namhafte Turniere, wovon die Wesentlichsten sind:
· Vier IDC-WM;
· Zwei FCI-Ausscheidungen in der Schweiz;
· Drei 5R-Teilnahmen;
· Zwei SKG Meisterschaften aller Rassen;
· Zwei Deutsche Meisterschaften des DV;
· Drei LGA-Ausscheidungen in Deutschland vom DV.
In dieser Hinsicht dürfen mein Hund und ich uns wohl mit Recht als prüfungserfahren bezeichnen. Ungeachtet seines Alters sollte Enzo dennoch weiterhin artgerecht beschäftigt werden, was nicht zwangsläufig den Ausschluss von Prüfungen bedeutet. Es kann auch heissen, dass man einfach das Betätigungsfeld ändert.
Um Enzos Bewegungsdrang und seinem noch immer unersättlichen Einsatzwillen gerecht zu werden, habe ich jetzt auf „Fährtenhund“ umgestellt. Wir gehen zwar weiterhin regelmässig ins Training zum Schutzdienst und zur Unterordnung, aber wir legen vermehrten Wert auf die Spurenarbeit. Somit komme ich zur Schlussfolgerung, dass es nicht wirklich eine klare (Alters-)Grenze gibt für die Pensionierung eines Sporthundes. In erster Linie ist das eine Frage der Gesundheit und des Arbeitswillens des Hund-/Mensch-Teams.
Heute da ich den Bericht auch auf meiner Webseite online stelle, hat Enzo die FH2 bestanden und ich freue mich schon auf die weitern Start`s im FH3.
Und der "alte Mann" ist doch weit vorne... Willkommen an der Deutschen Meisterschaft 2009 in Dillingen
Erneut konnten wir uns zur DM qualifizieren, und das hat mich sehr gefreut. Das Stadion in Dillingen erfüllte alle Wünsche: Es war eine tolle Anlage, und daneben waren genug Möglichkeiten, mit dem Hund ausgiebig spazieren zu gehen. Besonders interessant war, dass man zudem den Kontakt mit der "heimischen Tierwelt" ;-) pflegen konnte! Enzo allerdings hatte da etwas Probleme, weil er sich nicht sicher war, wie er diese eigenartigen Tiere direkt am See eingliedern sollte (grins). Vermutlich waren es ein Nutria, dir dort handzahm leben und gefüttert werden. Auf das Probetraining haben wir verzichtet. Jemand hat gesagt, "Ooh, darf der 'alte Mann' auch nochmals ran …?" Klar! Wenn man sieht, dass der älteste teilnehmende Hund Sechster wurde, und Enzo als Zweitältester den 8. Rang schaffte, kann das Alter wohl nicht zwangsläufig ein Kriterium sein für die Teilnahme. Gemäss Auslosung war am Samstag Spuren angesagt. UO und Schutzam Sonntag. Da Enzo einer der wenigen war, der alle 3 Gegenstände gefunden hatte, konnten wir hier mit 95 Punkten gut vorlegen. Bei der UO spielte leider einmal mehr sein Problem mit der Freiablage eine Rolle, welches, nachdem der dort auch noch angefallen wurde, sicher nicht kleiner gewordenist. So passierten ihm da zwei grössere Patzer, und mir selbst ebenfalls einer, weil ich mich zu nahe an die Hürde für den Sprung stellte. Aber, wie sagte ein Leistungsrichter zu mir an Ende der Veranstaltung:
"Wer hätte dasvor einem Jahr gedacht, dass es heuer nochmals so gut kommt."
Genau! Never give up! (Danke Paps)
Im Schutz, unserer Lieblingsdisziplin, konnte Enzo zusammen mit einem zweiten Hund mit 93 Punkten am besten abschneiden. Einmal mehr hat er einen Helfer "ausser Gefecht" gesetzt, der nach dem Einsatz für uns ausgewechselt werden musste. Da Enzo an der WM schon mal einen Helfer umgeworfen hatte, wurde mir jetzt ein T-Shirt versprochen mit der Aufschrift "Helferkiller"! Es steckt eben viel Kraft in der kleinen Wundertüte! Erneut hat Marina Bilder gemacht, und es fehlt mir wieder schwer zu entscheiden, welche dieser vielen tollen Fotos ich auf die HP stellen soll.*grübel-grübel*. Weiter bedanke ich mich bei Detlef, der mir beim Vorbereiten zum Schutz geholfen hat.
Bilder folgen
Never give up… .... oder eben, er kann's doch noch…!
Nach der LGA im Vorjahr und den damit verbundenen Schwierigkeiten war es eigentlich schon erstaunlich, dass alles so toll lief an der WM, denn vor einem Jahr war daran wohl kaum zu denken. Aber eben, so ein Dobermann wie Enzo ist eine Wundertüte und man ist eben nie so ganz sicher, was er als nächstes wieder aus dem Hut zaubert. So haben wir uns erneut zum Start an der diesjährigen LGA 2009 gemeldet, und wir haben die Qualifikation zur DM 2009 am 3. und 4. Oktober in Dillingen geschafft. "Klasse, der Kleine", kann man da nur stolz bemerken zu so viel Arbeitseinsatz. Die nachfolgenden Bilder bestätigen es, für die ich Marina ganz herzlich danke. Sie hat so viele wunderschöne Fotos geschossen, dass es mir schwer gefallen ist, eine Auswahl zu treffen. Auch herzlichen Dank an Rosalia, die mir bei den Vorbereitungen zur Fährte und als UO tatkräftig zur Seite gestanden ist.
Der Oldie vor den Jungen im Schweizerteam !
Willkommen in der Geburtsstätte des Dobermanns in Apolda. Darauf habe ich mich sehr gefreut, und ich bin sehr glücklich, dabei gewesen zu sein. Für einmal sind Alter und Erfahrung von Vorteil gewesen, denn Enzo hat eine klasse Leistung erbracht. Er war einer der älteren "Semester" am Start, aber trotzdem hat er die Hitze und das ganze Drum und Dran prima weggesteckt.
Ich bin mächtig stolz auf meinen Enzo. In der Kategorie "Schutz" hat er das Vereiteln der Flucht so wörtlich genommen, dass er Patrick bei dessen fingiertem Fluchtversuch zu Boden gerissen hat! Denn ein Dobermann wie Enzo mit seinem "Löwenherz" lässt auch in so einer Situation nicht los. Die Fährten waren, wie man auch an der Rangliste sehen kann, nicht einfach. Deshalb sind wir sehr froh, diesbezüglich bestanden zu haben.
Zum ersten Mal sind wir mit einem Team von über 15 Leuten angereist ( 5 Starter, div. "TT", ein Helfer und eine tolle Fan-Gemeinde). Es hat riesengrossen Spass gemacht, und ich bedanke mich bei allen, die dabei waren. Sie alle haben einen super Job geleistet, sei es für die Unterhaltung, oder für das perfekte Timing. Adrian hat uns als Helfer wertvolle Dienste geleistet. Aber auch die Background-Anfeuerung durch die vielen Fans auf der Tribüne hat uns wertvolle Unterstützung zuteil werden lassen.
Die Umgebung von Apolda ist schön und die Leute sind überaus herzlich. Die Veranstaltung war toll vorbereitet. Das Stadion war sehr gut gelegen. Nur ein paar Schattenplätze mehr für die Dobis in den Autos wären im Zusammenhang mit der Infrastruktur das i-Tüpfelchen gewesen. Die clevere Mannschaft aus Italien hat diesbezüglich vorgesorgt, indem sie gleich ein ganzes Partyzelt für das Auto mitgenommen hat. (Dani, für das nächste Mal brauchen wir einen Anhänger...!). Der Teamgeist war Klasse, und wir haben viele tolle Episoden am Rande des Geschehens erlebt, die zusätzlich für eine aufgestellte Stimmung gesorgt haben.
Natürlich habe ich mich sehr gefreut, wieder viele nette Bekannte aus der "Dobi-Familie" zu treffen. Nicht zu vergessen die gewaltige "Motivation" von einem deutschen Fan mit seinen Unkenrufen bezüglich der Unterordnung (gell Jörg!) Solches hat Enzo und mich natürlich erst recht veranlasst, dass wir uns bei der UO so richtig "ins Zeug" gelegt haben! Zum Schluss bleibt die Frage offen, ob unser Mannschaftsführer für das mitführen seine rot/orangen Plastiktüre mit Werbaufdruck Geld bekommen hat von seinem Arbeitgeber? (siehe Foto unten)Wenn ja, dann schuldet er klar dem DVS noch Tantieme. ;-) Sachdienliche Hinweise diesbezüglich nimmt das Gästebuch gerne in Empfang.
Ein Bild ist schon im working dog, Danke dem Zwinger vom Warringhof
Enzo im Heft "Der Gebrauchshund" 3/2008:
Ich habe heute das Gebrauchshundeheft aufgeschlagen und wen sehe ich da auf einem Bildchen elegant über die Meterhürde fliegen, natürlich "Enzo". Ausserdem hat Herr Rixen auch einen kurzen Kommentar geschrieben und "versemmelt" trifft es voll und ganz. Ich bin fast auch mit den Rest zu frieden ausser, aber das kann Herr Rixen nicht wissen er kann sich ja nur an die Fakten gemäss der Rangliste halten, was verständlich ist, ist die Sache mit den immer in den Vorjahren eines "versemmelt". Ich bleibe dabei, in Telgate konnte er die Spur nicht lösen, denn selbst der Fährtenläufer wusste nicht mehr wo Sie war, was verständlich ist, wenn der Traktor nach dem laufen darüber fährt. ;-). Aber das ist alt, lange vorbei und natürlich meine persönliche Betrachtungsweise. Und wie Rixen sagt wir wissen er kann es auch anders. :-).
Willkommen am der IDC 2008 in Österreich
Austragungsort, Organisation und das Drumherum:
Wir haben ein tolles Stadion vorgefunden und die Starts wiesen die Rekordzahl für die IDC von 60 Teilnehmern auf. Die Infrastruktur war gut. Der in unmittelbarer Umgebung liegende Wald war gut zu Fuss zu erreichen, so dass man dort zwischen den Starts problemlos mit dem Hund kurz mal eine Verschnaufpause einlegen konnte. Somit war der Rahmen für eine solche Veranstaltung durchaus angepasst. Wir bedanken uns für den herzlichen Empfang in Österreich.
Unterkunft, Verpflegung, Reise:
Wir hatten eine gute Anreise, und wie immer, konnte ich auf Daniel zählen, der mir nicht nur als Fahrer sondern auch als „TT" vollumfänglich zur Verfügung stand. Danke Daniel, ich hoffe, dass ich Dir auch mal solche Steine in den Garten werfen und dir die gebührende Hilfe zuteil werden lassen kann, wenn Dein Gremlin mal soweit ist. Bei der Ankunft hatte ich einen kurzen Schreck, als es hiess, es wären keine Zimmer frei. Am gleichen Wochenende fand nämlich auch ein Autorennen und ein Pferdeturnier statt. Nach kurzer Abklärung löste sich aber bald alles in Wohlgefallen auf: Wir konnten ein ganz feines Quartier beziehen. Für Euro 36.— bekam ich ein komfortables Zimmer mit allem, was dazu gehört. Im Vergleich zu den Unterkünften im Schloss, wo mehr als das Doppelte zu bezahlen war, ohne Fenster und stabiles Bett, da komme ich zum Schluss, dass ich sogar einen "Palast" hatte (gell Markus, runde Wände sind (gewöhnungsbedürftig!) In Bezug auf die Verpflegung weiss wohl jeder, dass man in Österreich bestens versorgt wird und dass Preis und Leistung stimmen.
Die "Crazy-IDC-Vorführung"
Bekanntlich sind ja aller guten Dinge Drei. So hat sich Enzo wohl für den dritten IDC Start für eine kleine "Showeinlage"" der nicht gewünschten Art entschieden und die UO mächtig in den Sand gesetzt. Eigentlich war alles gut, ausser beim Abrufen hat Enzo die Grösse des Stadions ausgenützt und zusammen mit den Voran „Ehrenrunden" gedreht. Nicht das, was man sich für einen solchen Start wünscht. Aber wie Rainer und Rosalinde im Gästebuch dazu schreiben: " Wir wissen, dass er es kann!"
Drumherum:
Es kommt mir schon ein bisschen vor wie eine grosse Familie, und ich habe viele Bekannte getroffen und bedanke mich bei allen für die netten Gespräche und das schöne Zusammentreffen. Das rundet so einen Event ab. Viele Grüsse auch an die „Verbrecherbande" wir haben viel gelacht. Bei der OG Luzern bedanke ich mich bei den drei Mitgliedern, die Daniel und mir während der kurzen Zeit des Probetrainings von 10 Minuten geholfen haben, den Platz für uns optimal vorzubereiten.
1. FCI Ausscheidung 2008: Das letzt Turnierjahr war geprägt von fast 9 Prüfungen (WM, LGA-für die dt. Meisterschaft, 5r, dt. Meisteschaft, Siegeri) die sich alle mehr oder minder auf höherem Niveau abgespielt haben und somit auch meist mit einen Einsatz von mehr als einem Tag verbunden waren, wenn auch wie z.B. bei der LGA zwar ein Tag nur Prüfung war, wir aber doch schon einen Tag früher angereist sind um die Entfernung zu meistern.
So haben wir uns in diesem Jahr entschieden die Sache ein bisschen zu reduzieren und haben auf einen Start an der 1. FCI Ausscheidung in der Schweiz verzichtet. Dafür hat Frauchen einen herrlichen Tag als Zuschauer verbracht und sich gefreut viele Bekannte Gesichter wieder zu treffen.
Ich habe dafür einen schönen Sparziergang im Kanton Friburg geniessen können wie ihr den nachfolgenden Bilder entnehmen könnt.
Vereinsmeister 2008
Wie wir an der GV 2008 des DVS der OG Mittelland
erfahren haben, ist Enzo der diesjährige Vereinsmeister und wurde mit einer
feinen Belohnung dafür geehrt. So starte man doch gerne in die Turniersaison
2008.
5R 2007:
Anfänglich war der Austragungsort nicht klar. Erst hiess es, dass er im Welschland statt finde, dann hiess es, vermutlich werde keine 5R durchgeführt. Schliesslich hat die Rottweilergruppe Freiamt unter der Leitung von Robert Betschart das ganze Programm an einem Tag über die Bühne gebracht. Ein herzliches Dankeschön an die Ortgruppe Freiamt, die das so kurzfristig übernommen und souverän durchgeführt hat. Wir haben ein gut organisiertes Turnier und tolle Plätze vorgefunden. Im Spurengebiet verlief alles reibungslos. Man hat auch nicht gehört, dass irgend etwas nicht zufriedenstellend gewesen wäre. Lediglich habe ich persönlich vermisst, dass die Startzeiten nicht angegeben worden sind, dazu aber weiter unten noch mehr.
Auch hier wieder einmal mehr grosses Dankeschön an Peter und André, die beide vor Ort waren, wann immer ich auf ihre Hilfe angewiesen war. Peter und Nicole danke ich herzlich für die Bilder, ohne die meine Webseite nicht leben könnte oder zumindest nicht bunt wäre. Allen, die gekommen sind, um Enzo und mich zu sehen, ein herzliches Danke. Es war ein ganze Menge, und wie immer bin ich sprachlos über so viel Anteilnahme. Danke!
Auch möchte ich mich bei den verschiedenen "nicht Dobi-Leuten" bedanken, die mir zu meiner Teilnahme an der deutschen Meisterschaft gratuliert haben, es zeigt mir, dass es Leute gibt, die über den "Rassengartenzaun" hinaus schauen. Lustig war auch, dass viele gefragt haben, warum ich da sei, ich sei doch am diesem Wochenende an der deutschen Meisterschaft ...! Mit einigen Besuchern konnte ich auch ein paar Worte reden, leider nicht immer so ausführlich, wie ich das gerne getan hätte, denn die Zeit war knapp bemessen. Ich hoffe aber, dass alle dafür Verständnis haben und mir niemand böse ist deswegen. Einen kleinen Insider zu einem Gespräch möchte ich hier noch platzieren und zwar zum Thema "Vorurteile"…….. nicht immer sind die Wändchen "gelb"…….manchmal auch die Jacken ;-)
Eine persönliche Anregung möchte ich hier noch anbringen: Könnte man in Zukunft nicht die einzelnen Startzeiten auslosen? Bei den belgischen Schäferhunden wurde dies so gemacht. Man könnte die Auslosung doch eine Woche vor Turnierstart durchführen, beispielsweise unter der Anwesenheit der einzelnen Leistungsobmänner/frauen (so weit ihnen das möglich ist). Die entsprechenden Startzeiten könnten dann in die Homepage der 5R gestellt werden. Es geht mir nicht darum, dass ich schon am frühen Morgen zur Ansprache des Prüfungsleiters anwesend sein will, es ist auch nicht so, dass ich mir erhoffe, vielleicht dadurch eine Stunde länger schlafen zu können. Es geht mir nur darum, die Pausen für mich und meinen Hund besser nutzen zu können. So eine Meisterschaft ist nicht zu vergleichen mit einer Ortsgruppenprüfung. Denn die kann ich, wenn es nicht klappt, einfach in 2-3 Wochen wiederholen. Aber eine Meisterschaft gibt es nur einmal pro Jahr. Wer mich kennt, der weiss, dass ich nicht zu jenen gehöre, die ihren Hund schnell versäubern und zwischen den Einsätzen ständig im Auto sitzen lassen. Denn mein Hund und ich sind ein Team und deshalb will ich meinen "Team-Partner" auch mit Respekt behandeln. Dazu gehört auch die Rücksichtnahme auf seine Bedürfnisse an so einem Tag. Die kann ich aber nur wahrnehmen, wenn ich nicht die ganze Zeit am Turnierplatz kleben muss, weil ich nicht so genau weiss, wann mein nächster Einsatz sein wird. Aber das soll nur eine Anregung sein für zukünftige Turnierveranstaltungen. Ein Blick über den Gartenzaun hinaus zum Obedience hat gezeigt, dass die Teilnehmer dort an jeder Prüfung mit der Teilnahmebestätigung auch eine genaue Startzeit erhalten. (Habe ich natürlich an Ortsgruppenprüfungen im IPO erfahren). Vielleicht findet die Idee Anklang bei den Organisatoren der nächsten 5R, und das würde mich freuen. Unter: www.breusi.ch findet ihr jede Menge Bilder zum Turnier.
So, und nun noch zu den Leistungen von Enzo. Er ist immer noch nicht ganz fit, um so mehr werte ich auch diesmal seinen beherzten Einsatz, der "Kleine" ist grosse Klasse. Er ist zum 2. Mal Schweizermeister im IPO der Dobermänner der Schweiz. Dafür gab es natürlich eine dicke Belohnung.
Im Vorfeld haben mir verschiedene Leute von einem braunen Dobi erzählt, der auch sehr gut in der Schweiz im IPO 3 läuft. Ich habe so gehofft, diesen Hund an der 5R zu treffen. Wenn jemand die Hundeführerin kennt, wäre es toll, wenn Sie an der nächsten 5R starten könnte. Nachfolgend die ersten Bilder von Peter, sobald die von Nicole kommen schiebe ich Sie nach :-).
Ich gratuliere Werni zum 2. Platz im BH3 an der 5R und zum BH3 Meister der Dobi 2007
Deutsche Meisterschaft 2007:
Weiter unten ist alles zum LGA 2007 in Baden Württemberg, hier noch der Link zur Deutschen Meisterschaft http://www.dv-diemelstadt.de/ So hier noch der Bericht:
Enzo an seiner
ersten deutschen Meisterschaft……………….
Wir sind mit
viel Spannung, Erwartung und vielem mehr
nach Diemelstadt gefahren, wo wir ein
tolles Wochenende erleben durften.
Wie immer an
dieser Stelle gilt zuerst mein Dank all
jenen, die mich begleitet und mitgeholfen haben, dass das Turnier zu
einem tollen Erlebnis wurde.
Herzlichen
Dank an Peter und André, die mich nach Diemelstadt begleitet
haben, und die überall, wo ich ihre Hilfe benötigte, zur Stelle
waren. Wie immer blieb das Handy
nicht ruhig, denn es gab einige, die über Enzo und den Verlauf des Turniers informiert werden wollten. Euch allen auch recht herzlichen Dank für die
rege Anteilnahme.
Wir haben
ein super organisiertes Turnier
vorgefunden, konnten einen tollen
Platz belegen und, wir haben viele nette Menschen kennen gelernt.
Als überaus löblich möchte ich auch erwähnen, dass
man als Hundeführer dort noch gewissermassen "auf Händen" getragen wird. Wir mussten
kein Startgeld bezahlen, wurden mit
einem tollen Trainer zum Starten
ausgestattet, erhielten 80.-- Euro als Wegentschädigung, bekamen ein tolles,
gerahmtes Bild vom "Team-Enzo" als
Erinnerung, und mit vielem anderem wurden wir beschenkt,
dass wir aus dem Staunen nicht
heraus kamen. Herzlichen Dank für die vielen Anerkennungen.
Am Eingang vom Stadion stand ein Schild mit dem Hinweis, dass fremde Hunde keinen
Zutritt haben. Das war für mich sehr beeindruckend, denn wie oft passiert es, dass nicht beteiligte
Hunde teilweise auf dem
Turnierplatz herumstehen, nur weil es den
zuschauenden Haltern egal ist,
ob ihr Hund stören könnte (das mag zwar
oft aus Unwissenheit geschehen, ist
aber letztlich doch auch mangelnder Anerkennung dem startenden Team
gegenüber). Deshalb sind solche Massnahmen
leider erforderlich.
Zum Spuren wurde uns Ackergelände mit leichtem
Saatbewuchs zur Verfügung gestellt. In der Schweiz hätte uns wohl jeder Bauer mit
der "Mistgabel" zum Teufel gejagt, wenn wir die Nasenarbeit auf einem Saatacker
durchgeführt hätten. Über so viel Toleranz der deutschen Bauern kann ich nur
staunen, das ist wahrhaftig mehr als löblich!
Enzo war
nicht so ganz "im Strumpf", trotzdem hat
er sich wacker durchgekämpft,
und ich bin wie immer mächtig stolz auf
den "Kleinen". Von 34 Startenden sind wir Vierzehnte geworden. Leider hat die Kamera Peter einen Streich gespielt und so haben wir nur zwei Fotos :-(
IDC 2007, Vrbové,
Slowakei
Aus meiner Sicht sollte eine WM so verlaufen, dass alle
Hundeführerteams die Möglichkeit haben, ihre erarbeiteten Leistungen zu zeigen.
Es sollte nicht auf die Gunst der Richter ankommen, und es sollten alle die
Richtlinien der zu Grunde liegenden P.O. kennen und zwar auf dem neusten Stand
der Dinge. In der aktuellen Ausgabe von der deutschen Fachzeitung „Der
Gebrauchshund“ (2/2007) können wir aus einem Interview mit Edgar Scherkl das
Folgende zu diesem Thema lesen:
„... das gilt besonders für das Richten von überregionalen
Prüfungen, auf denen sich Topsportler treffen und für die Weltmeisterschaft
qualifizieren wollen. Diese sollten schon von Richtern gerichtet werden, die
wissen, wovon sie reden. Das ist meine persönliche Einstellung, die natürlich
nicht jeder teilen muss. In dem Augenblick, wo ich aufhöre Hunde auszubilden,
höre ich auch mit dem Richten auf.“
Nun diese Doppelbelastung (Ausbildung und Richten) ist
sicher nicht jedem möglich und aus meiner Sicht auch nicht zwingend, aber wenn,
wie an der IDC in diesem Jahr, der eine Richter 73 und der andere 72 Jahre alt
ist und es bereits körperlich daran scheitert, dass ihnen die Verfolgung der
Geschehnisse auf dem Platz zu anstrengend sind, dann kommen mir doch gewisse
Zweifel... Aber fangen wir doch ganz von
vorne an und kommen später darauf zurück.
Zu nächst gilt, wie immer, mein Dank all jenen, die mir
geholfen haben, dass diese Reise überhaupt möglich geworden ist. Das waren im
Vorfeld wieder einmal mehr Peter und André. Herzlichen Dank Euch beiden! Danke auch allen die per SMS, Telefon oder wie auch immer bei uns waren, schön zu wissen! Enzo
ist grosse Klasse, und wenn wir davon absehen, dass er sich in der Sitzübung
einen grossen Patzer geleistet hat, wollen wir doch nicht versäumen
festzustellen, dass er bezüglich Kontrolle seines Triebs grosse Fortschritte gemacht
hat.
Dank auch an Armin Buschmann, der mir vor kurzem an einem
Seminar aufgezeigt hat, wie diesbezüglich weiter zu arbeiten ist.
Dies war die erste UO, wo wir in der Freifolge ein
„Vorzüglich“ erhalten haben. Es macht mich deshalb besonders stolz auf Enzo,
dass er dies gerade an der WM erreicht hat.
Herzlichen Dank auch an Daniel, der als Mannschaftsführer,
Trainingspartner, Reisebegleiter, Prellbock (nach den Ärgernissen im Schutz)
u.v.a.m. während der 4 Tage unserem Team zur Verfügung gestanden hat.
Veranstaltung, Organisation:
Hier gilt ein herzliches Dankeschön Frau MV Dr. Gabriela
Ridarcikova vom Organsationskomitee in der Slowakei, die mit ganzem Herzen
dabei war. Sie hat so mache Funktion in diesen Tagen übernommen, und ich kann
nur staunen, wie sie dies alles unter einen Hut gebracht hat. Ausserdem sind
Sie und Daniel nach anfänglichen Diskussionen über die Zahlungswährung, dicke
Freunde geworden ( kleiner Insinder ;-)).
Das Stadion lag in der Nähe eines Stausees, was bei den
vorherrschenden Temperaturen ein Segen war, denn so konnte sich der Hund hin
und wieder abkühlen. Glücklicherweise waren auch viele Schattenplätze für die
Autos vorhanden, damit der Hund auch dort ein kühles Plätzchen fand.
Spuren: (Richter Sandor Kocsis, Ungarn, Alter 73)
Wer die Rangliste ansieht, bemerkt sogleich, dass von
insgesamt 43 Hunden gerade mal 21 das Fährten bestanden haben. Das hat sicher
verschiedene Gründe. Eines sei jedoch hier festgehalten: die Spurenläufer taten
beim Legen der Spuren ihr Bestes. Wir haben festes Schuhwerk, feste Tritte beim
Gehen und faire Winkelausschaffung gesehen. Bei der Ablage der Gegenstände
wurde sogar kurz verharrt. Mit einer Ausnahme: die Spur für Fred Clermont -vom
Team der deutschen Mannschaft - wurde nicht korrekt ausgearbeitet. Zwei
Schenkel kreuzten sich. Das ist bedauerlich und vom entsprechenden
Fährtenläufer nicht korrekt. Dieser Faux Pas ist jedoch der einzige, der mir
diesbezüglich zu Ohren gekommen ist.
Toll fand ich, dass Fred seinen Verdacht von der
Mannschaftsführerin eines anderen Landes bestätigt bekam. Das zeigt, dass der
sportliche Gedanke doch noch bei manchem vorherrscht. Was aber den Fährtenrichter
anbelangt, so bin ich der Meinung, dass er die P.O. kennen und ein Minimum an
sportlicher Höflichkeit walten lassen sollte. Enzo hat auf der ersten Spur zwei von drei Gegenständen
gefunden, gemäss Notenblatt erhielt er hier Nullpunkte. Am Winkel kann man
maximal 5 Punkte verlieren. Enzo hat am ersten Winkel 4 mal gekreist und so
konnte man dem Notenblatt entnehmen 4 x 5 Punkte = ein Abzug von 20 Punkten am
ersten Winkel. Wo gibt es denn sowas??? Ich kenne es nicht anders, dass der
Gegenstand oder die Leine erst aufgenommen wird, wenn der Richter das
entsprechende Zeichen gibt, was Herrn Kocsis bereits zuviel Mühen machte, so
wie der immer gestikulierte :-(. Am Ende der Spur erhielt ich keine Information
über die Punkte. Wir mussten am Ende der Arbeiten unserer 6er Gruppe dem
Notenblatt hinterher jagen, um zu erfahren, was denn nun Sache ist. Dank dem
Einsatz von Daniel und dem Spurenläufer der als Richterbegleiter unterwegs war
und auch erkannte dass die Notenblätter mit Willkür ausgefüllt wurden, kam es
zum Vorsprechen beim Organisationskomitee. Wir erhielten am gleichen Tag in der
dicksten Mittagshitze eine Ersatzspur, die Enzo dann mit 92 Punkten löste. Stolz
bin ich auf Enzo, der diese gut ausgeführte Doppelbelastung so toll gemeistert
hat.
Noch ein Beispiel aus dem Spurengelände. Ein Hund der nur
dann und wann mit der Nase am Boden suchte, ein Fährtenrichter der nur die
Hälfte mitbekam, weil er es vorzog, sich mit dem Publikum zu streiten, und am
Schluss noch zusah, wie der Hunde mauste und eine Maus auf der Fährte jagte, bekam
94 Punkte. Für diese Punktezahl mussten andere bei ihm ganz schön schuften...!
UO: (Richterin Inge Eberstaller, Österreich, Alter 62)
Sie führte ganz sicher eine strenge Hand beim Richten so
weit wir das mitbekommen haben, aber sie bewertete alle mehr oder weniger
gleich streng. Den Japanischen Teilnehmer liess sie mit 70 Punkten stehen, was
wohl in Ordnung war. Was aber meines Wissens sicher nicht der P.O. entspricht
und schon vor einiger Zeit abgeschafft wurde, ist das Bewegen der Gruppe im
Kreis. Eine 8 um zwei Personen zu gehen, erhöht den Schwierigkeitsgrad für den
HF deutlich und bedeutete für manchen HF ein echtes Problem. Schutz: (Richter Willi Ohl, Deutschland, Alter 72)
Hier habe ich Dinge gesehen, die mich zweifeln lassen wofür
wir so hart arbeiten in der richtigen Ausbildung. Der Richter stand so weit
weg, dass er keinen einzigen Griff richtig sehen konnte. Man konnte deshalb
Hunde mit Spitzengriff, Wegschauen im Bewachen, 4 Verstecke vergessen beim
Revieren, noch mit 95 Punkten bewertet sehen :-(. Andererseits wurden Hunde mit
excellenten Schutzdienstanlagen ohne solche oben beschriebenen Mängel, wegen
Kleinigkeiten, wie z.B. nicht ganz enges Umgehen
der Verstecke, bestraft.
Zum Kochen diesbezüglich hat mich aber mein eigener
Schutzdienst gebracht. Nach dem ersten Seitentransport zum Richter fragte
dieser, ob ich deutsch sprechen würde. Ich bejahrte in der Annahme, er wolle
mich mit den entsprechenden Worten auf die Lange schicken. Weit gefehlt! Er
begann eine sinnlose Diskussion über die Art, wie und mit welchen Kommandos in
welcher Körperhaltung ich den Hund abstellen sollte, um den Triebwechsel zu
zeigen nach den Bewachungsphasen. Ich bat den Richter zweimal höflich, diese
Diskussion doch bitte auf das Ende der Schutzdienstprüfung zu verlegen. Er gab
mir jedoch lediglich zur Antwort, ob ich nicht bereit sei, den Worten eines
alten Mannes Glauben zu schenken. Wer Enzo und seine Trieblagen kennt, kann
sich in etwa ausmalen, was mit meinem Hund passierte, denn es waren bereits 2-3
Minuten sinnloser Unterhaltung vergangen. Ich bat erneut höflich, doch bitte
jetzt auf die Lange gehen zu dürfen und dieses zum Schluss zu besprechen.
Endlich war er so gnädig und liess mich gehen. Was dann folgte, war ein Drama,
denn Enzo war weit über 220 Volt geladen und da wir anstatt die Lange vom Versteck
1 ausführen mussten sondern von Versteck 6 war der Helfer gehalten den Platz im
Sprung zu verlassen, weil der HF sofort am Ausgangspunkt der Langen angekommen
ist. Ich hatte sichtlich Mühe, Enzo zu führen, denn die Stauung durch diese
sinnlose Diskussion war fast nicht mehr zu brechen. Nur mit Mühe und Not
gelangte ich an den vorgesehen Punkt.Nach dem Anleinen teilte ich dem Richter mit, dass ich nun
gerne bereit wäre, mit ihm zu sprechen. Ich hatte dabei Einblick auf das
Notenblatt und die Punkte. Es war nicht die Punktezahl, welche der Richter am
Ende über das Mikrophon verkündet hatte...
Begegnungen an Rande:
Ich möchte mich ganz herzlich bei der ganzen deutschen
Mannschaft und ihren Mitreisenden bedanken. Wir haben uns in diesen Tagen gut
verstanden und ich freue mich schon auf ein Wiedersehen an der deutschen
Meisterschaft 2007 in Diemelstadt (http://www.dv-erwitte.de/html/dm_2007.html).
Ich gratuliere Elke Nowakowski zum WM Titel und Jörg Jaeckle zum Vizemeister.
Ich hoffe Afra von Renate Weichenberger ist wieder wohl auf. Weiter hatten wir
tolle Gespräche mit dem schwedischen Team und noch vielen andern mehr.
Land, Leute, Essen und vieles mehr:
Ausser den entsprechenden Papieren für Enzo und einer
Landkarte über die Slowakei habe ich mich nicht weiter vorbereitet auf diese
Reise, was hinter der Grenze beinahe schon zum ersten Strafzettel geführt
hätte. Zum Glück hat Daniel gewusst, dass wir für die Einreise auf der Autobahn
ein Vignette brauchen.
Wir haben nur freundliche Menschen erlebt, auch wenn wir uns
nur bedingt unterhalten konnten, so waren wir überall herzlich willkommen. In
einem Restaurant kam sogar das ganze Küchenpersonal, um einen Blick auf Enzo zu
werfen, der zufrieden neben dem Tisch am Boden lag. Das Essen war gut,
reichlich und spottbillig. Ein grosser Dank an Frantisek Docekal (Zwinger vom
Belnicko), der uns beim Übersetzen der Speisekarte geholfen hat, denn nicht
jedes Restaurant hatte Bilder der zu bestellenden Speisen...... Frantisek
Docekal ist der Züchter vom zweiten Schweizer Team und er ist eine wirklich
sehr herzlicher Mensch, freut mich ihn kennen gelernt zu haben. Ich gratuliere
Stefan zu seinen guten Resultaten im B und C und keiner als ich weiss besser
wie es ist, wenn gerade an einer WM etwas gar nicht klappt. Kopf hoch, ein anders
mal Stefan. Grüsse auch an Kurt und seine „schwarze Dame“ und bis zu nächsten
5R ;-).
Wenn ich Bilder habe, werde ich die auch noch aufschalten..............
Spalte 2
............................................Willkommen in der Slowakei......................
Warten auf den Einlauf zur Eröffnung.............
UO Teil bei der Gruppenumrundung................
Frauchen sieht aus, als wollte Sie beten aber das wird meinen Patzer auch nicht mehr richten befürchte ich..............
Ob ich mitkommen will Frauchen?......... Na klar, ist keine Frage...........
Wuff
Ob ich da wohl aus so einem Brunnenhahnen trinken muss?
Landesausscheidung 2007 in Baden-Württemberg, Abteilung Ostalb:
Am 20. Mai 2007 durften wir unsere erste LAG in Deutschland
mit bestreiten und haben mit den 2. Platz die Qualifikation zur deutschen
Meisterschaft erreicht. Die deutsche Meisterschaft findet vom 4. – 7.10. im
Diemelstadt statt und wir freuen uns schon riesig auf den Start. Die
Ausscheidung fand bei strahlendem Wetter statt und mit 6 Teilnehmern hatte das
ganze einen sehr familiären Touch. Überhaupt
ist alles, auch das Probetraining im Vorfeld sehr familiär zu gegangen und ich
möchte mich dafür bei allen Teilnehmern und dem Organisatoren von der Abteilung
Ostalb sehr herzlich bedanken. Nicht immer wird man so herzlich empfangen. Wir
waren gerne zu Gast, die Anfahrt von knapp 4 Stunden hat sich gelohnt.
Wie immer gilt mein Dank auch meinen Helfern die diesmal aus
Peter und Christian bestanden. Peter hat mich 2 Tage begleitet und war immer da
wenn ich was brauchte. Auch bei Christian bedanke ich mich für seinen kurzen
aber nicht minder herzlichen Einsatz und freue mich, dass wir uns jetzt mal
kennen gelernt haben, denn gehört habe ich ja schon viel von ihm :-).
Wie oben schon erwähnt, haben wir uns für die deutsche
Meisterschaft qualifiziert und auch wenn Peter jetzt schon klagt, dass Ihm
wieder alle Kochen weh tun, wenn er an die lange Fahrt denke, so bin ich doch
zuversichtlich, dass er Enzo und mich auch dorthin begleiten wird, immerhin
sind wir, hündisch gesprochen, quasi eine Familie ;-).
Nachfolgend noch ein paar bildliche Eindrücke
Willkommen in der Abteilung Ostalb .............
............klar bin ich breits für`s Probetraining :-)
Damit sichergestellt war, das ich auch ich bin gab es erst mal eine Chipkontrolle bei Herrn Hecker, der als Richter für diese Prüfung fungierte. Das hintern mit der hellen Schirmmütze ist übringes Christian :-)
Auf in die Uo ........leider war ich dann dort wieder ein bisschen zappelig..........
"Familienfoto" :-)
.............. stolz bin ich auf den "Kleinen"
IPO 3 Prüfung zum Jahresabschluss:
So nach all dem hin und her haben wir uns jetzt noch zu einen Winterprüfung entschlossen und wie folgt am 16. Dezember 2006 in der OG SC Rothrist abgeschlossen:
96/88/95
SKG Siegeri 2006:
So, die letzte grosse Prüfung in diesem Jahr und irgendwie
weis ich gar nicht wie ich das in Worte fassen soll. Lass ich es also und verweise
auf die Rangliste, (http://www.hundeweb.org/hundewebd/tkgs/1a_skg_sm_rangliste06.pdf)
die aus meiner Sicht viel sagend ist :-(. Erfreuen wir uns einfach an dieser Stelle
an den Bildern aus dem Tessin die Peter mir zur Verfügung gestellt hat. Ach eines muss ich natürlich noch sagen oder sagen wir
besser zweiens. Mit Enzo bin ich wieder sehr zufrieden er ist Klasse. Das gleich
gilt für Peter der uns die ganze Zeit und Andrè, der uns am Samstag begleitet
hat.
Wuff
Ulli und Enzo
So jetzt hat Peter auch mal ein Gesicht bekommen auf dieser Webseite ;-)
Fährtenabgang mal ganz anders :-)
"Willkommen" im IPO Spurengelände. Wer am Sonntag gefährtet hat, kommt durchaus auf seiner Fährte noch Gegenstände vom Vortag finden.
Holz nachrennen..........
rasant aufnehmen...........
und abgeben
Gleich geht es los oder?
Es war immer noch Zeit sich einem gemütlich Sparziergang zu widmen, ausser Frauchen hing schon wieder am Handy ;-).
Das braucht keine Worte
E N D E
5R 2006:
Fangen wir mit dem an was Topp war. Da ist an erster Stelle
unumstösslich natürlich Enzo zu nennen der mit er 95 UO und einem 97 Schutz
wirklich gezeigt hat, was in ihm steckt. Auf die Spur kommen wir später zu
sprechen auch hier hat Enzo super gearbeitet aber er kann nicht lösen was nicht
lösbar ist für einen IPO Hund. Der Bluthund der Polizei hätte es sicher
geschafft.
Gleich nach Enzo kommen natürlich Peter und André. Wer
solche Trainingspartner hat, kann sich glücklich schätzen finde ich und ich
bedanke mich ganz herzlich bei den beiden. Alle beide waren an den 3 Tagen
immer zur Stelle, wenn ich Sie gebraucht habe. Bereits das
Probetraining am Freitagnachmittag hätte ich kaum ohne die beiden durchführen
können. In der knapp bemessenen Zeit, die einem zur Verfügung steht den
Platz zu nutzen, musste ich noch das Revier von meinen Vorgängern abbauen
und diverse andere Sachen richten oder aufbauen. Ich hatte wie gesagt das Glück,
dass Peter und André mit waren und das alles für mich gemacht haben,
frage mich aber, ob es nicht so sein sollte, dass man grundsätzlich hier auf
die Mithilfe des eigenen Verbandes zählen können sollte?
Super toll waren auch wieder die diversen Mail, SMS und
Besuche von Personen, die immer mitfiebern wenn das Team Enzo
antritt. Auch euch allen ein herzliches Dankeschön.
Der Veranstaltungsort war gut gewählt und die Infrastruktur
o.k. Die Auslosung erfolgte am Freitagabend und bereits hier tauchten die die
ersten Fragen auf, denn keiner erhielt eine Startnummer. Da ich mit Enzo die
erste Startnummer gezogen habe, war es für mich nicht so erheblich. Wie mir
aber andere berichtet haben, war das mit
unter nicht gerade hilfreich, denn wenn man seinen Hund vorbreiten will,
geht man normalerweise schauen, welche Nummer ist jetzt am laufen und
dann kann man sich richten. Verglichen mit dem, was uns dann aber im
Fährtenrevier „angeboten“ wurde, war das natürliche eine Lappalie mit den
Nummern.
Das Fährtengelände:
Wer es nicht gesehen hat, kann es sich nicht
vorstellen, was uns dort erwartet hat. Mit der Losnummer wurde bereits
entschieden, ob dein Hund nun eine faire Chance hat, die Spur zu
lösen hat oder nicht. 6 von 11 Hunden hatte eine nicht lösbare Spur und hätten
genau so gut auf das ansetzten verzichten können. Die Spuren wurden 1 oder 2
Tage vorher geschnitten und bestanden eigentlich aus Dreck. Die Erde war
staubtrocken (die Spuren der IPO waren von 13.30 – 16 Uhr
angesetzt) und es wehte ein vermeidlicher Güllegeruch über die Felder, alles war von Tracktorspuren zerfahren. Die 5
Spuren, die alle gelöst wurden, waren im hohen Gras und haben aber alle
nicht in der geringsten Ähnlichkeit mit dem Gelände der 6 anderen. Es war und
ist aus meiner Sicht beschämend, an einer Schweizer Meisterschaft solche
Verhältnisse vorzufinden. Die Spur muss eine reale Möglichkeit zum Lösen
bieten. Wir sind über 30 Minuten gefahren, um ins Spurengelände zu
gelangen, um dann solche Verhältnisse vorzufinden. Ich muss ehrlich sagen, ich fühle mich
verarscht. Ich bereite meinen Hund so gut es geht vor, ich nehme am Freitag
frei für das Probetraining , stehe Samstag- und Sonntagmorgen um 4 Uhr
auf, zahle 90 CHF, um mich dann so „verarschen“ zu lassen. Ach ja
richtig, es war ja alles o.k. wurde uns erklärt, wir hätten ja
ausgelost. Gut, dann brauchen wir zukünftig nicht mehr ins Fährtengelände
zu fahren. Wir machen 11 Lose. Auf 6 schreiben wir „Merci“ wie in der Tombola
und auf 5 die Punkte 95 – 100. Ausser Walter Frei, Präsi bei den Rottweilern,
habe ich keinen Verantwortlichen der Rassenclubs im Spurengelänge
gesehen, gebe aber zu, ich kenne nicht alle von den andern Rassenclubs.
Auch hier finde ich, hätten die entsprechenden Verantwortlichen der
Rassenclubs das Gelände in Augenschein nehmen sollen. Schade, dass Sie
hierfür keine Zeit gefunden haben. Wer nun immer noch sagt, so ist
das halt, dem wünsche ich herzlich auch mal ein Jahrestraining und dann
so was oder aber - und genau das ist es, was es
ausmacht - einen Richter wie Roland Mägerli, den
ich vor genau einem Monat auf der Spur bei KV Klingnau hatte. Auch hier war das
Gelände echt schlecht, aber nicht ganz so wie an der 5R. Von 10
startenden IPO Teams konnten nur genau 2 die Spur sofort lösen. Das war Cabrini
Mario (auch ein „Opfer“ der R5 mit
seinem Riesenschnauzer an der diesjährigen Veranstaltung auf der Spur) und ich.
Die restlichen Hunde sind früher oder später auf der Spur gestorben. Obwohl
also 2 Hunde die Aufgabe lösen konnten und das Gelände am KV Klingnau für alle
gleich schlecht war, hat Roland Mägerli nicht lange gefackelt und für 6
IPO Hunde eine neue Spur verlangt. Das nenne ich einen tollen Entscheid und
zeigt, Roland Mägerli ist nicht nur Theoretiker, sondern weiss auch, die Aufgabe muss so gestellt werden, dass sie grundsätzlich lösbar ist.
Nun zum Schluss der 5R durften wir noch vernehmen, es ist halt immer
Theater mit den IPO Leuten. Nun wenn wir so völlig falsch gelegen haben mit
unserm ausrufen, warum wurde dann am Samstagnacht in einer „Nacht und
Nebelaktion“ für die BH-Spuren am Sonntag ein völlig anderes Gelände gesucht,
nur mit hohen Gras?
Ach und noch zum Schluss: die Sachreviere wurden
übrigens im hohen Gras durchgeführt.
Ich kann nur Kopfschütteln über so was und sagen, aus
meiner Sicht ist das einer Schweizermeisterschaft nicht würdig. Schade :-(.
Gruss und Wuff
Ulli & Enzo
Auszug aus dem 5R Bericht 2006 aus der Webseite vom schweizerischen Airedale Club:
An der SM5R-Meisterschaft gab es
glückliche Gewinner. Hut ab vor der Leistung und Gratulation! Einige hatten
jedoch gar keine Möglichkeit zu gewinnen, weil das Fährten-Gelände ihnen keine
Chance liess (IPO!). ........... Auch die anderen Teilnehmer mit Airedale machten gute Figur, hatten
aber bei einzelnen Disziplinen Pech. Allen voran Susy Krucker mit Wild Catty's
Duke, die ausser der vollständig missglückten Fährte, Spitzenresultate lieferte.........................
Versinnbildlicht mir meine Eindrücke der 5 R 2006.........schade :-(
So jetzt haben wir noch Bilder bekommen von der 5R. Vielen Dank Nicole!
IPO Prüfung:
Wir haben an der Prüfung von KV Klingnau teilgenommen am 10. September 2006 und wie folgt abgeschlossen: 94 / 88 / 88
Enzo im Dienste der Wissenschaft:
Immer wieder streben Hunde, unter anderem auch
Dobermänner, an Herzversagen. Schuld hierfür sind unter anderem
Herzrhythmusstörrungen. Das Tierspital Zürich möchte nun in einer
Forschungsstudie den Ursachen auf den Grund kommen und hat dafür Dobermänner
gesucht die für 24 Stunden eine EKG anlegen um genaue Aufzeichnungen über die
Herztätigkeit zu erhalten.
Enzo
hat sich wie immer vorbildlich verhalten. Zunächst hat er sich das Herz von Dr.
med. vet Frau Baumgartner am Tierspital Zürich geholt und sich auf diese Weises
ein paar Streicheleinheiten vor der Untersuchung abgeholt. Es war weder ein
Problem ihm das Gerät anzulegen, noch das Enzo es dann 24 Stunden tragen musste.
Sehen wir mal davon ab, das es ihn mal 5 Minuten am Nachmittag unter dem Verband
ganz wild gejuckt hat, dann kann man sagen, Enzo hat dem Verband keine Beachtung
geschenkt. Damit es möglichst viele
verschiedene Aufzeichnungen hat über verschiedene Phasen der Aktivität von Enzo haben wir sogar, wie den Bildern
unten entnommen werden kann, mit dem Gerät trainiert. Die einzige Einschränkung
durch das Gerät war ein Badeverbot für einen Tag. Es werden noch dringend weiter
Hunde für die Studie gesucht, der Hund müsste einfach 4. Lebensjahr vollende
haben, da Herzrhythmusstörrungen im Normalfall beim Hund nicht in den jungen Jahren
auftreten. Einzig das entfernen von Klebestreifen mit dem das Gerät am Hund
fixiert wurde haben beim entfernen das
eine oder andere Haar von Enzo gefordert. Was aber ein richtiger Dobi ist, der
steht über solchen Dingen und jeder der epiliert weiss, nach dem epilieren kommen die
Haar schneller als einem lieb ist ;-).
P.S.: Heute habe die aus dem Tierspital angerufen und Frauchen gesagt mein Herz ist kerngesund.
Spalte 2
Zu erst wurde rasiert ...............................
dann wurde das EKG mit einem Kelbestreifen an mir befestigt.............
Dann wurde ein roter Verband übergezogen..............
.....der wie man sieht mir nicht auf den Magen geschlagen hat ;-)
Auch meinen Mittagsschaft konnte ich primar abhalten..........
......einzig die vielen Haare beim entfernen .............
ZTP:
Kaum zurück aus Italien, stand schon das nächste an, die ZTP
am 17. Juni 2006 bei der DV OG Stuttgart in Renningen. Damit wir nicht nur theoretisch wussten was uns an der ZTP
erwartet, haben wir uns an der WM in Italien an Werner Strobel,
Züchter vom Aurachgrund ( www.vom-aurachgrund.de ) gewendet. Werner war nicht
nur sofort bereit uns alles genau zu erklären, sondern hat sich auch über eine Stunde
Zeit genommen in Italien um mit uns und Enzo dort zu trainieren. Dir ein herzliches
Dankeschön Werner. Kaum daheim, war von nun an tägliches Velo fahren angesagt. Ausserdem
musste Enzo lernen wie man sich perfekt hinstellt und wie man im Trapp einen
schönen Gang vorführt. Hier bin sehr froh, dass ich auf Therese ihre
langjährigen Züchtererfahrungen zurückgreifen konnte. Therese hat mir geholfen den
Hund diesbezüglich fit zu machen und hat sich auch bereit erklärt uns an die
ZTP zu begleiten um Enzo dort zu stellen und mit Ihm zu traben. Auch dir ein
herzliches Dankeschön Therese. Auch ein Herzliches Dankschön an Peter der Therese und mich auf
Renningen begleitet hat und Enzo optimal auf der Fahrt betreut hat ;-), sowie
für eine tolle Stimmung in „Team“ gesorgt hat.
Bestandnen haben wir mit Form: SG und Wesen 1A.
Richter war R. Killmaier.
Noch ein Wort zur Veranstaltung. Ist ein toller Platz, wir
haben wieder viele nette Leute kennen gelernt und es hat mir einmal mehr
wirklich riesig Spass gemacht den Tag in trauten Hündelerkreisen zu verbringen,
auch wenn dafür früh aufstehen angesagt war und wir eine längere Fahrt machen
mussten.
Spalte 2
IDC 2006 Italien: Wenn einer eine Reise tut……………..
Die diesjährige IDC fand unter dem
Patronat von Italien statt, und ich habe mich riesig auf die Teilnahme gefreut. Abfahrt war am 25. Mai, das Turnier fand
am 27. /28 . Mai in Telgate,
Italien statt. Der Austragungsort war sehr gut gewählt und auch der Verlauf der
Veranstaltung erfolgte eigentlich reibungslos. Es hatte genügend Parkplätze im
Schatten, damit die Hunde bei bis zum Teil über 25 Grad nicht im von der
Sonne aufgeheizten Auto warten mussten. Auch für das leibliche Wohl war bestens
gesorgt. Wir haben viele tolle Leute kennen gelernt und hatten anregende
Gespräche, was der Veranstaltung eine weitere tolle Note verliehen hat. Schade
letztlich, dass wir nur mit einem Team starten konnten, denn grundsätzlich hätte
es mehr Hundeführer und Hunde aus der Schweiz für eine Teilnahme
gehabt.
Dass das "Team Enzo" die Möglichkeit gehabt hat zu starten, ist der
Verdienst von einigen Leuten, die mir in den wöchentlichen Trainingseinsätzen
hilfreich zur Seite stehen. Ich möchte mich an dieser Stelle ganz herzlich für
ihren unermüdlichen Einsatz bedanken. Aus meiner Sicht ist Hundesport ein
"Teamsport" und das Team besteht für mich nicht nur aus dem Hundeführer
und seinem Hund, sie bilden letztlich einfach die Spitze vom Eisberg. Auch
bedanken möchte ich mich für die vielen tollen Mail und SMS, die ich vor,
während und am Ende der Veranstaltung erhalten habe. Es ist toll zu wissen,
dass es Leute gibt, die mit einem mitfiebern.
Danke!
Bezüglich des IDC Start in Telgate möchte ich mich ganz besonders bei Daniel Troxler
als Leistungsobmann des Dobermannvereins und bei André Epp als unseren
Schutzdiensthelfer und Trainingspartner bedanken. Daniel hat uns zu jeder Zeit auf dem aktuellen Stand der Dinge gehalten und
hatte unsere Startzeiten voll im Griff. André hat uns eine perfekte
Vorbereitung für die UO und den Schutz geliefert und dafür auch alle Hebel in
Bewegung gesetzt. Enzo hat es auf seine Weise mit
einer tollen 90er UO und 96 Punkten in der Abteilung C gedankt. Was den
Abbruch auf der Fähre angeht, so ist es nun letztlich mühselig darüber zu
diskutieren, ob nun wirklich alles fair verlaufen ist und ob man nicht doch
auf eine neue Fährte hätte bestehen sollen? Es ist nun, wir es ist und ich
denke, wir haben an Hand von diesem Ereignis alle gute und nützliche Erfahrungen
für die Zukunft gemacht.
Noch ein Wort zum drum herum d.h. die
Fahrt, das Hotel und Essen usw. . . Auch hier konnte ich mich völlig auf
Daniel und André verlassen, so dass ich mich voll und ganz auf das
konzentrieren konnte, warum ich eigentlich dort war : den Start an der 11. IDC in Italien.
Uns hat es gefallen.
Liebe Grüsse und einen dicken "Wuff"
Ulli und "Enzo"
"Mannschaft" IDC Schweiz 2006. (Anmerkung einer Bekannte: Der nächste Hund ist auch ein Dobi, da kannst du als einzige Frau mit zwei Männern an die WM reisen ;-) *
Nein, nein das hat jetzt aber gar nichts damit zu tun,
dass Sporthunde angeblich nicht Leine laufen können. Wir üben hier
einfach ein bisschen Muskeltraining für Frauchen ;-) *
Ich habe es genau gehört Frauchen,der hat gesagt ich habe einen super Schutz gemacht gell? *
Schnüffel, schnüffel ..........hum?? ? das richtig hier nach Pokal und Urkunden *
* Die Bilder wurden mir freundlicherweise von Werner Strobel, Züchter vm Aurachgrund (www.vom-aurachgrund.de) zugestellt.
Kaum zuglauben, schon wieder ist fast ein 1/4 Jahr vergangen. Heute ist die Anmeldung für die WM in Italien ins Haus geflattert. (http://www.ildobermann.it/) also höchste Zeit, das Frauchen mal die "Hufe" schwingt und den Fahrplan 2006 noch nachführt.
Also wie dem Gästebuch entnommen werden kann, haben wir an der ersten Ausscheidung für die FCI Mannschaft in der Schweiz teilgenommen. Zusammenfassend kann man festestellen, dass Frauchen mit 2/3 mit mir voll zufrieden ist. Einfach die UO da haben mir wieder ein bisschen die Nerven geflattert. (97/76/92) Für das Auffahrtswochenend d.h. Ende Mai ist die WM angesagt. Ob wir vorher noch eine Prüfung werden machen wird sich zeigen.
16. Juni 2006: Für dieses Datum planen wir die ZTP-Zulassung in Stuttgart (D) zu absolvieren.
Letzte Prüfungsvorbreitung in Wiedlisbach: Die Vorbereitung ist sehr gut verlaufen und hat auch nochmlas Aufschluss für das weiter Training geliefert.
2005:
3. Platz an der 5R und DVS Schweizmeister IPO 2005!!!
Was als eventuelle (Enzo und
ich bleiben gesund, die Dobi WM ist in Europa und die vom DVS wollen uns
überhaupt mitnehmen) Vorbereitung für die eine Teilnahme an der IDC 2006 begann endete
mit dem 3 Platz an der 5R im IPO (88/86/96), sowie mit dem Schweizermeistertitel vom DVS
im IPO 2005. Bin stolz auf den „Kleinen“ das hat er wirklich super gemacht. Wir
kommen in allen drei Disziplinen Vorschritte in der Arbeit erziehen und auch
wenn 86 Punkte in der UO nicht gerade darauf hindeuten ist Enzo die UO seines
Lebens gelaufen und mit dem 96 in der Abteilung C lieferte Enzo den besten C Teil der Veranstalung im IPO. Wie manche wissen, sehe ich das „Team
Enzo“ letztlich nicht als meinen alleinigen Verdienst an, sondern als ein "Projekt",
welches dank der tatkräftigen Unterstützung mehrerer Helfer gebildet werden
konnte. Einige haben mich ein Stück auf dem Weg zum Erfolg begleitet, andere
sind neu dazu gestossen, und wieder andere waren einfach mit guten Tipps zur
rechten Zeit am rechten Ort. Nicht vergessen möchte ich auch jene, die mich
„seelisch und moralisch“ mit den richtigen Worten unterstützt haben wenn es
nötig war. Enzo und ich werden versuchen, auf diesem ersten Teilerfolg
aufzubauen und auch weiterhin mit guten Leistungen bestrebt sein, unseren
Trainingspartnern unsere Anerkennung und Dank auszudrücken. Bedanken möchte ich
mich auch bei all denen, die ich an der 5R am Rande kennen gelernt habe, und
die mitgeholfen haben, den Prüfungstagen den entsprechenden attraktiven Rahmen
zu geben.
Wir zwei bei der Freifolge!!!
UO-Beendet!!!
Gefunden!!!
Das macht mir keinen Eindruck Mike!
Und abschütteln geht auch nicht ;-)
Das mit dem Seitentransport müssen wir dringend
üben mit
Frauchen . Ich laufe ja perfekt an der Seite vom SDH aber
Frauchen hinkt für meinen Geschmack ein bisschen hinterher
;-)!!!
Da hat die gut grinsen!!!!
Ich hole hier die Kastanien aus dem Feuer und zum Schluss muss ich noch zu
sehen wie der SDH
mit meinem Jutespielzeug verschwindet. grrrrrrrrrrrrrrrrrrr.
Fahrplan 2005:
Es ist fast schon zur Gewohnheit geworden der Plan mit der Ausdauerprüfung. Wie immer wollen wir mal sehen was daraus wird. Da Frauchen bei der ersten IPO 1 so schlechte Nerven bewiesen hat in der Abteilung B werden wir das wohl nochmals üben mit ihr und noch eine IPO1 versuchen. Sollte Frauchen das mit den Nerven in den Griff bekommen ich bin bereit für eine IPO2 Wuff Enzo. 2.ter Versuch mit dem IPO 1 und diesesmal habe ich mehr gepatzt, war aber gesehen auf die ganze Veranstaltung ruhiger als beim letztenmal. Bestanden haben wir natürlich auch diesesmal.
Ende April war es dann soweit wir sind gestartet in Wiedlisbach zur IPO 2 (86/80/83).Auch hier hat sich einmal mehr gezeigt, ohne Frauchen hätte ich im C sogar 90 Punkte gehabt ;-)
Willkommen im IPO3. Mitte September war es dann soweit. Wir sind in Brislach gestartet zum IPO3 (90/87/94). Und auch diesesmal hat es sich gezeigt, wäre Frauchen einen Tick besser gewesen im C hätten wir nicht nur sg sondern v erhalten ;-). Na ja gerechterweise muss ich sagen, ich hätte im B auch mehr können.
Das diesjährige Dobi-Rennen in Agasul stand für mich unter dem Motto:
DerHattrick mit dem dritten Sieg in Folge muss her !
Das nachfolgende Bild vom "Rennhasen Enzo der Wirbelwind" lässt wohl keine Zweifel über den Gewinner 2005 zu ;-)
Fahrplan 2004:
10.Oktober 2004: Meine erste IPO 1 habe ich beim DVS Bern/Freiburg mit 95/76/98 bestanden. ( Anmerkung von Enzo zu den 76: Wenn Frauchen sich ein bischen zusammengenommen hätte, wären wir sicher auch hier besser gewesen. Schliesslich kann ich ja auch nicht alle Kastanien aus dem Feuer holen. Ich werde als weiter üben mit Frauchen es besteht ja berchtigte Hoffnung, dass Sie das mit der Prüfungsvorbereitung noch besser macht. Wuff Enzo). Zur Ausdauerpruefung hat die Zeit nicht gereicht, versuchen wir es 2005 wieder.
Am 25. April bin ich am Dobi Tag in Bütschwil gestartet in der Klasse BH1 nach den Regel des Mehrkampfes (d.h. ohne Fährten) . Mit 190 Punkten habe ich den ersten Platz belegt.
Juli 2004 fand ich Agasul wieder ein Dobirennen statt. Obwohl Anita gesagt hat wie dürfen nicht mehr kommen (:-))))) habe nämlich als nicht Mitgleid von Agasul den Wurstkranz geholt im letzten Jahr) haben wir uns wieder eingeschlichen.
Wie Bitte? Ob ich noch weis wie das ging mit dem Dobi-Rennen? He es gibt einen Wurstkranz für den Sieger noch Fragen?
Habe ich es nicht gesagt. Wenn es um die Wurst geht weis ich Bescheid was gewünscht wird. Ja, ja es ist nur noch der halber Kranz da den Rest habe ich schon verdienterweise probiert.
Fahrplan 2003: 21. Juni: Plauschparcours in Oberdorf ( teilgenommen und alle Aufgeben gut gelöst was man von Frauchen nicht immer sagen konnte) 6. Juli: Military Luzern ( Dito Oberdorf) 12. Juli: Dobi Rennen Zürich ( Super Erfolg! Habe ich meine erste offizielle Urkunde erhalten und gleich den ersten Platz belegt. Besonders toll ich war nicht nur der schnellste Dobi in meiner Klasse sondern bei allen die gestartet sind . Nachfolgend noch ein Bild von der Siegerkranzverleihung) 25. Oktober 2003: Ich habe meine erste BH1-Prüfung abgelegt bei des SC-Club Muri (97/90/97). Mein Kühlschrnaköffner ist voll zufrieden. 8. November 2003: Die Zuchtzulassung auf dem Dobi-Platz Wiedlisbach habe ich mit "sehr gut" bestanden. 15. November 2003: Ich habe meine zweite BH1-Prüfung abgelegt bei Hundesport Oberdorf BL (95/95/97). Mein Kühlschrnaköffner ist voll zufrieden.
Das bin ich mit Frauchen an der Herbstpruefung in Oberdorf bei der Leinenfuehrigkeit. O.K. mein Fuss hinten rechts sieht aus wie verdreht aber hochschauen mach ich doch super.
Amüsantes aus meinem Leben: Hast du schon mal gesehen, wenn ich zum Tierarzt gehe? Nee? Na, dann solltest du das mal miterleben. Frauchen muss sich voll ins Zeug legen. Nee, nicht weil ich Angst habe, sondern weil ich nicht zu bremsen bin, wenn es zum Tierarzt geht. Ich kann gar nicht schnell genug in die Praxis kommen. Noch schneller will ich ins Behandlungszimmer. Nun, daran ist Frauchen selber schuld. Hätte sie mich am Anfang nicht mit diesem Würstli-Trick gelinkt, würde ich nicht so in die Praxis stürmen.
Schon zweimal wollte ich als Welpe wie Jesus übers Wasser schreiten. Nachdem ich zweimal im Gartenteich gelandet bin, hatte ich weitaus mehr Respekt vor diesem Element. Nachdem ich dann eine Zeit lang nicht mal mehr über Wasserpfützen wollte, ist jetzt aber wieder alles o.k.
Mit 8 Monaten bin ich mit meiner Familie auf einem Truppenübungsplatz gelaufen. Herrchen hat sich dann in einem Haus versteckt. Ich bin auf das Kommando " wo ist Herrchen" los gestürmt. Zur Haustür hinein, rechts um die Ecke ins erste Zimmern. Dann links direkt zum Fenster und raus. Da dieses Fenster aber gut zwei Meter über dem Boden war, musste ich mit dem Kinn bremsen. Aber was ein richtiger Dobi ist, den hält das vom Auftrag "Herrchen suchen" nicht ab. Also aufstehen und wieder los ins Haus stürmen. Leider wurde ich dann abrupt von Frauchen gestoppt. Sie kam mit Herrchen völlig aufgelöst angerannt.
Kennst du Lamas? Ich kann nur sagen: echt gemeine Tiere! Oben am Zaun machen sie mit Frauchen auf "Nettes Tier" und wenn ich unten riechen will, bekomme ich einen elektrischen Schlag verpasst. Ich dachte immer, dass die spucken, aber nein - die verteilen Stromstösse!! Was heisst da elektrischer Zaun? Ich weiss genau, es war dieses gemeine Lastentier.
Wenn Frauchen mich in einem Hotelzimmer zurück lässt haben wir eine tolle Abmachung. Sie legt Kleider auf einen Stuhl und ich suche mir dann was aus, das ich in der Zeit der Abwesenheit auf meine Decke schleppe.