Enzo stellt sich vor
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5R 2007:

Anfänglich war der Austragungsort nicht klar. Erst hiess es, dass er im  Welschland statt finde, dann hiess es, vermutlich werde keine 5R durchgeführt. Schliesslich hat die Rottweilergruppe Freiamt unter der Leitung von Robert Betschart das ganze Programm  an einem Tag über die Bühne gebracht. Ein herzliches Dankeschön an die Ortgruppe Freiamt, die das so kurzfristig übernommen und souverän durchgeführt hat. Wir haben ein gut organisiertes Turnier und tolle Plätze vorgefunden. Im Spurengebiet verlief alles reibungslos. Man hat auch nicht gehört, dass irgend etwas nicht zufriedenstellend gewesen wäre. Lediglich habe ich persönlich vermisst, dass die Startzeiten nicht angegeben worden sind, dazu aber weiter unten noch mehr.

Auch hier wieder einmal mehr grosses Dankeschön an Peter und André, die beide vor Ort waren, wann immer ich auf ihre Hilfe angewiesen war. Peter und Nicole danke ich herzlich für die Bilder, ohne die meine Webseite nicht leben könnte oder zumindest nicht bunt wäre. Allen, die gekommen sind, um Enzo und mich zu sehen, ein herzliches Danke. Es war ein ganze Menge, und wie immer bin ich sprachlos über so viel Anteilnahme. Danke!

Auch möchte ich mich bei den verschiedenen "nicht Dobi-Leuten" bedanken, die mir zu meiner Teilnahme an der deutschen Meisterschaft gratuliert haben, es zeigt mir, dass es Leute gibt, die über den "Rassengartenzaun" hinaus schauen. Lustig war auch, dass viele gefragt haben, warum ich da sei, ich sei doch am diesem Wochenende an der deutschen Meisterschaft ...! Mit einigen Besuchern konnte ich auch ein paar Worte reden, leider nicht immer so ausführlich, wie ich das gerne getan hätte, denn die Zeit war knapp bemessen. Ich hoffe aber, dass alle dafür Verständnis haben und mir niemand böse ist deswegen. Einen kleinen Insider zu einem Gespräch möchte ich hier noch platzieren und zwar zum Thema "Vorurteile"…….. nicht immer sind die Wändchen "gelb" …….manchmal auch die Jacken ;-)

Eine persönliche Anregung möchte ich hier noch anbringen: Könnte man in Zukunft nicht die einzelnen Startzeiten auslosen? Bei den belgischen Schäferhunden wurde dies so gemacht.  Man könnte die Auslosung doch eine Woche vor Turnierstart durchführen, beispielsweise unter der Anwesenheit der einzelnen Leistungsobmänner/frauen (so weit ihnen das möglich ist). Die entsprechenden Startzeiten könnten dann in die Homepage der 5R gestellt werden. Es geht mir nicht darum, dass ich schon am frühen Morgen zur Ansprache des Prüfungsleiters anwesend sein will, es ist auch nicht so, dass ich mir erhoffe, vielleicht dadurch eine Stunde länger schlafen zu können. Es geht mir nur darum, die Pausen für mich und meinen Hund besser nutzen zu können. So eine Meisterschaft ist nicht zu vergleichen mit einer Ortsgruppenprüfung. Denn die kann ich, wenn es nicht klappt, einfach in 2-3 Wochen wiederholen. Aber eine Meisterschaft gibt es nur einmal pro Jahr. Wer mich kennt, der weiss, dass ich nicht zu jenen gehöre, die ihren Hund schnell versäubern und  zwischen den Einsätzen ständig im Auto sitzen lassen. Denn mein Hund und ich sind ein Team und deshalb will ich meinen "Team-Partner" auch mit Respekt behandeln. Dazu gehört auch die Rücksichtnahme auf seine Bedürfnisse an so einem Tag. Die kann ich aber nur wahrnehmen, wenn ich nicht die ganze Zeit am Turnierplatz kleben muss, weil ich nicht so genau weiss, wann mein nächster Einsatz sein wird. Aber das soll nur eine Anregung sein für zukünftige Turnierveranstaltungen. Ein Blick über den Gartenzaun hinaus zum Obedience hat gezeigt, dass die Teilnehmer dort an jeder Prüfung mit der Teilnahmebestätigung auch eine genaue Startzeit erhalten. (Habe ich natürlich  an Ortsgruppenprüfungen im IPO erfahren). Vielleicht findet die Idee Anklang bei den Organisatoren der nächsten 5R, und das würde mich freuen.
Unter: www.breusi.ch findet ihr jede Menge Bilder zum Turnier.

 So, und nun noch zu den Leistungen von Enzo. Er ist immer noch nicht ganz fit, um so mehr werte ich auch diesmal seinen beherzten Einsatz, der "Kleine" ist grosse Klasse.  Er ist zum 2. Mal Schweizermeister im IPO der Dobermänner der Schweiz. Dafür gab es natürlich eine dicke Belohnung.

Im Vorfeld haben mir verschiedene Leute von einem braunen Dobi erzählt, der auch sehr gut in der Schweiz im IPO 3 läuft. Ich habe so gehofft, diesen Hund an der 5R zu treffen. Wenn jemand die Hundeführerin kennt, wäre es toll, wenn Sie an der nächsten 5R starten könnte.   Nachfolgend die ersten Bilder von Peter, sobald die von Nicole kommen schiebe ich Sie nach :-).  
Spalte 2


                                                   
          Ich gratuliere Werni zum 2. Platz im BH3 an der 5R und zum BH3 Meister der Dobi 2007
Deutsche Meisterschaft 2007:
Weiter unten ist alles zum LGA 2007 in Baden Württemberg, hier noch der Link zur Deutschen Meisterschaft http://www.dv-diemelstadt.de/
So hier noch der Bericht:

Enzo an seiner ersten deutschen Meisterschaft………………. 

W
ir sind mit viel Spannung, Erwartung und vielem mehr nach Diemelstadt gefahren, wo wir ein tolles Wochenende erleben durften. Wie immer an dieser Stelle gilt zuerst mein Dank all jenen, die mich begleitet und mitgeholfen haben, dass das Turnier zu einem tollen Erlebnis wurde.

Herzlichen Dank an Peter und André, die mich nach Diemelstadt begleitet haben, und die überall, wo ich ihre Hilfe benötigte, zur Stelle waren. Wie immer blieb das Handy nicht ruhig, denn es gab einige, die über Enzo und den Verlauf des Turniers informiert werden wollten. Euch allen auch recht herzlichen Dank für die rege Anteilnahme.

Wir haben ein super organisiertes Turnier vorgefunden, konnten einen tollen Platz belegen und, wir haben viele nette Menschen kennen gelernt. Als überaus löblich möchte ich auch erwähnen, dass man als Hundeführer dort noch gewissermassen "auf Händen" getragen wird. Wir mussten kein Startgeld bezahlen, wurden mit einem tollen Trainer zum Starten ausgestattet, erhielten 80.-- Euro als Wegentschädigung, bekamen ein tolles, gerahmtes Bild vom "Team-Enzo" als Erinnerung, und mit vielem anderem wurden wir beschenkt,  dass wir aus dem Staunen nicht heraus kamen. Herzlichen Dank für die vielen Anerkennungen.

Am Eingang vom Stadion stand ein Schild mit dem Hinweis, dass fremde Hunde keinen Zutritt haben. Das war für mich sehr beeindruckend, denn wie oft passiert es, dass nicht beteiligte Hunde teilweise auf dem Turnierplatz herumstehen, nur weil es den zuschauenden Haltern egal ist, ob ihr Hund stören könnte (das mag zwar oft aus Unwissenheit geschehen, ist aber letztlich doch auch mangelnder Anerkennung dem startenden Team gegenüber). Deshalb sind solche Massnahmen leider erforderlich.

Zum Spuren wurde uns Ackergelände mit leichtem Saatbewuchs zur Verfügung gestellt. In der Schweiz hätte uns wohl jeder Bauer mit der "Mistgabel" zum Teufel gejagt, wenn wir die Nasenarbeit auf einem Saatacker durchgeführt hätten. Über so viel Toleranz der deutschen Bauern kann ich nur staunen, das ist wahrhaftig mehr als löblich!

Enzo war nicht so ganz "im Strumpf", trotzdem hat er sich wacker durchgekämpft, und ich bin wie immer mächtig stolz auf den "Kleinen". Von 34 Startenden sind wir Vierzehnte geworden.
Leider hat die Kamera Peter einen Streich gespielt und so haben wir nur zwei Fotos :-(






IDC 2007, Vrbové,  Slowakei

Aus meiner Sicht sollte eine WM so verlaufen, dass alle Hundeführerteams die Möglichkeit haben, ihre erarbeiteten Leistungen zu zeigen. Es sollte nicht auf die Gunst der Richter ankommen, und es sollten alle die Richtlinien der zu Grunde liegenden P.O. kennen und zwar auf dem neusten Stand der Dinge. In der aktuellen Ausgabe von der deutschen Fachzeitung „Der Gebrauchshund“ (2/2007) können wir aus einem Interview mit Edgar Scherkl das Folgende zu diesem Thema lesen:

  „... das gilt besonders für das Richten von überregionalen Prüfungen, auf denen sich Topsportler treffen und für die Weltmeisterschaft qualifizieren wollen. Diese sollten schon von Richtern gerichtet werden, die wissen, wovon sie reden. Das ist meine persönliche Einstellung, die natürlich nicht jeder teilen muss. In dem Augenblick, wo ich aufhöre Hunde auszubilden, höre ich auch mit dem Richten auf.“ 

Nun diese Doppelbelastung (Ausbildung und Richten) ist sicher nicht jedem möglich und aus meiner Sicht auch nicht zwingend, aber wenn, wie an der IDC in diesem Jahr, der eine Richter 73 und der andere 72 Jahre alt ist und es bereits körperlich daran scheitert, dass ihnen die Verfolgung der Geschehnisse auf dem Platz zu anstrengend sind, dann kommen mir doch gewisse Zweifel...  Aber fangen wir doch ganz von vorne an und kommen später darauf zurück.

Zu nächst gilt, wie immer, mein Dank all jenen, die mir geholfen haben, dass diese Reise überhaupt möglich geworden ist. Das waren im Vorfeld wieder einmal mehr Peter und André. Herzlichen Dank Euch beiden! Danke auch allen die per SMS, Telefon oder wie auch immer bei uns waren, schön zu wissen! Enzo ist grosse Klasse, und wenn wir davon absehen, dass er sich in der Sitzübung einen grossen Patzer geleistet hat, wollen wir doch nicht versäumen festzustellen, dass er bezüglich Kontrolle seines Triebs grosse Fortschritte gemacht hat.

Dank auch an Armin Buschmann, der mir vor kurzem an einem Seminar aufgezeigt hat, wie diesbezüglich weiter zu arbeiten ist.

Dies war die erste UO, wo wir in der Freifolge ein „Vorzüglich“ erhalten haben. Es macht mich deshalb besonders stolz auf Enzo, dass er dies gerade an der WM erreicht hat.

Herzlichen Dank auch an Daniel, der als Mannschaftsführer, Trainingspartner, Reisebegleiter, Prellbock (nach den Ärgernissen im Schutz) u.v.a.m. während der 4 Tage unserem Team zur Verfügung gestanden hat.

Veranstaltung, Organisation:

 Hier gilt ein herzliches Dankeschön Frau MV Dr. Gabriela Ridarcikova vom Organsationskomitee in der Slowakei, die mit ganzem Herzen dabei war. Sie hat so mache Funktion in diesen Tagen übernommen, und ich kann nur staunen, wie sie dies alles unter einen Hut gebracht hat. Ausserdem sind Sie und Daniel nach anfänglichen Diskussionen über die Zahlungswährung, dicke Freunde geworden ( kleiner Insinder ;-)). Das Stadion lag in der Nähe eines Stausees, was bei den vorherrschenden Temperaturen ein Segen war, denn so konnte sich der Hund hin und wieder abkühlen. Glücklicherweise waren auch viele Schattenplätze für die Autos vorhanden, damit der Hund auch dort ein kühles Plätzchen fand.

 Spuren:
(Richter Sandor Kocsis, Ungarn, Alter 73)

 Wer die Rangliste ansieht, bemerkt sogleich, dass von insgesamt 43 Hunden gerade mal 21 das Fährten bestanden haben. Das hat sicher verschiedene Gründe. Eines sei jedoch hier festgehalten: die Spurenläufer taten beim Legen der Spuren ihr Bestes. Wir haben festes Schuhwerk, feste Tritte beim Gehen und faire Winkelausschaffung gesehen. Bei der Ablage der Gegenstände wurde sogar kurz verharrt. Mit einer Ausnahme: die Spur für Fred Clermont -vom Team der deutschen Mannschaft - wurde nicht korrekt ausgearbeitet. Zwei Schenkel kreuzten sich. Das ist bedauerlich und vom entsprechenden Fährtenläufer nicht korrekt. Dieser Faux Pas ist jedoch der einzige, der mir diesbezüglich zu Ohren gekommen ist. Toll fand ich, dass Fred seinen Verdacht von der Mannschaftsführerin eines anderen Landes bestätigt bekam. Das zeigt, dass der sportliche Gedanke doch noch bei manchem vorherrscht. Was aber den Fährtenrichter anbelangt, so bin ich der Meinung, dass er die P.O. kennen und ein Minimum an sportlicher Höflichkeit walten lassen sollte.
Enzo hat auf der ersten Spur zwei von drei Gegenständen gefunden, gemäss Notenblatt erhielt er hier Nullpunkte. Am Winkel kann man maximal 5 Punkte verlieren. Enzo hat am ersten Winkel 4 mal gekreist und so konnte man dem Notenblatt entnehmen 4 x 5 Punkte = ein Abzug von 20 Punkten am ersten Winkel. Wo gibt es denn sowas??? Ich kenne es nicht anders, dass der Gegenstand oder die Leine erst aufgenommen wird, wenn der Richter das entsprechende Zeichen gibt, was Herrn Kocsis bereits zuviel Mühen machte, so wie der immer gestikulierte :-(. Am Ende der Spur erhielt ich keine Information über die Punkte. Wir mussten am Ende der Arbeiten unserer 6er Gruppe dem Notenblatt hinterher jagen, um zu erfahren, was denn nun Sache ist. Dank dem Einsatz von Daniel und dem Spurenläufer der als Richterbegleiter unterwegs war und auch erkannte dass die Notenblätter mit Willkür ausgefüllt wurden, kam es zum Vorsprechen beim Organisationskomitee. Wir erhielten am gleichen Tag in der dicksten Mittagshitze eine Ersatzspur, die Enzo dann mit 92 Punkten löste. Stolz bin ich auf Enzo, der diese gut ausgeführte Doppelbelastung so toll gemeistert hat.  Noch ein Beispiel aus dem Spurengelände. Ein Hund der nur dann und wann mit der Nase am Boden suchte, ein Fährtenrichter der nur die Hälfte mitbekam, weil er es vorzog, sich mit dem Publikum zu streiten, und am Schluss noch zusah, wie der Hunde mauste und eine Maus auf der Fährte jagte, bekam 94 Punkte. Für diese Punktezahl mussten andere bei ihm ganz schön schuften...!

UO:
(Richterin Inge Eberstaller, Österreich, Alter 62)

Sie führte ganz sicher eine strenge Hand beim Richten so weit wir das mitbekommen haben, aber sie bewertete alle mehr oder weniger gleich streng. Den Japanischen Teilnehmer liess sie mit 70 Punkten stehen, was wohl in Ordnung war. Was aber meines Wissens sicher nicht der P.O. entspricht und schon vor einiger Zeit abgeschafft wurde, ist das Bewegen der Gruppe im Kreis. Eine 8 um zwei Personen zu gehen, erhöht den Schwierigkeitsgrad für den HF deutlich und bedeutete für manchen HF ein echtes Problem.
 
Schutz:
(Richter Willi Ohl, Deutschland, Alter 72)

Hier habe ich Dinge gesehen, die mich zweifeln lassen wofür wir so hart arbeiten in der richtigen Ausbildung. Der Richter stand so weit weg, dass er keinen einzigen Griff richtig sehen konnte. Man konnte deshalb Hunde mit Spitzengriff, Wegschauen im Bewachen, 4 Verstecke vergessen beim Revieren, noch mit 95 Punkten bewertet sehen :-(. Andererseits wurden Hunde mit excellenten Schutzdienstanlagen ohne solche oben beschriebenen Mängel, wegen Kleinigkeiten, wie z.B. nicht ganz enges Umgehen der Verstecke, bestraft.
Zum Kochen diesbezüglich hat mich aber mein eigener Schutzdienst gebracht. Nach dem ersten Seitentransport zum Richter fragte dieser, ob ich deutsch sprechen würde. Ich bejahrte in der Annahme, er wolle mich mit den entsprechenden Worten auf die Lange schicken. Weit gefehlt! Er begann eine sinnlose Diskussion über die Art, wie und mit welchen Kommandos in welcher Körperhaltung ich den Hund abstellen sollte, um den Triebwechsel zu zeigen nach den Bewachungsphasen. Ich bat den Richter zweimal höflich, diese Diskussion doch bitte auf das Ende der Schutzdienstprüfung zu verlegen. Er gab mir jedoch lediglich zur Antwort, ob ich nicht bereit sei, den Worten eines alten Mannes Glauben zu schenken. Wer Enzo und seine Trieblagen kennt, kann sich in etwa ausmalen, was mit meinem Hund passierte, denn es waren bereits 2-3 Minuten sinnloser Unterhaltung vergangen. Ich bat erneut höflich, doch bitte jetzt auf die Lange gehen zu dürfen und dieses zum Schluss zu besprechen. Endlich war er so gnädig und liess mich gehen. Was dann folgte, war ein Drama, denn Enzo war weit über 220 Volt geladen und da wir anstatt die Lange vom Versteck 1 ausführen mussten sondern von Versteck 6 war der Helfer gehalten den Platz im Sprung zu verlassen, weil der HF sofort am Ausgangspunkt der Langen angekommen ist. Ich hatte sichtlich Mühe, Enzo zu führen, denn die Stauung durch diese sinnlose Diskussion war fast nicht mehr zu brechen. Nur mit Mühe und Not gelangte ich an den vorgesehen Punkt.Nach dem Anleinen teilte ich dem Richter mit, dass ich nun gerne bereit wäre, mit ihm zu sprechen. Ich hatte dabei Einblick auf das Notenblatt und die Punkte. Es war nicht die Punktezahl, welche der Richter am Ende über das Mikrophon verkündet hatte...

Begegnungen an Rande:

Ich möchte mich ganz herzlich bei der ganzen deutschen Mannschaft und ihren Mitreisenden bedanken. Wir haben uns in diesen Tagen gut verstanden und ich freue mich schon auf ein Wiedersehen an der deutschen Meisterschaft 2007 in Diemelstadt (http://www.dv-erwitte.de/html/dm_2007.html). Ich gratuliere Elke Nowakowski zum WM Titel und Jörg Jaeckle zum Vizemeister. Ich hoffe Afra von Renate Weichenberger ist wieder wohl auf. Weiter hatten wir tolle Gespräche mit dem schwedischen Team und noch vielen andern mehr.

Land, Leute, Essen und vieles mehr:

Ausser den entsprechenden Papieren für Enzo und einer Landkarte über die Slowakei habe ich mich nicht weiter vorbereitet auf diese Reise, was hinter der Grenze beinahe schon zum ersten Strafzettel geführt hätte. Zum Glück hat Daniel gewusst, dass wir für die Einreise auf der Autobahn ein Vignette brauchen. Wir haben nur freundliche Menschen erlebt, auch wenn wir uns nur bedingt unterhalten konnten, so waren wir überall herzlich willkommen. In einem Restaurant kam sogar das ganze Küchenpersonal, um einen Blick auf Enzo zu werfen, der zufrieden neben dem Tisch am Boden lag. Das Essen war gut, reichlich und spottbillig. Ein grosser Dank an Frantisek Docekal (Zwinger vom Belnicko), der uns beim Übersetzen der Speisekarte geholfen hat, denn nicht jedes Restaurant hatte Bilder der zu bestellenden Speisen...... Frantisek Docekal ist der Züchter vom zweiten Schweizer Team und er ist eine wirklich sehr herzlicher Mensch, freut mich ihn kennen gelernt zu haben.
Ich gratuliere Stefan zu seinen guten Resultaten im B und C und keiner als ich weiss besser wie es ist, wenn gerade an einer WM etwas gar nicht klappt. Kopf hoch, ein anders mal Stefan. Grüsse auch an Kurt und seine „schwarze Dame“ und bis zu nächsten 5R ;-). 

Wenn ich Bilder habe, werde ich die auch noch aufschalten..............
Spalte 2





                           
                                ............................................Willkommen in der Slowakei......................





Warten auf den Einlauf zur Eröffnung.............
                                                                           UO Teil bei der Gruppenumrundung................
                                                          Frauchen sieht aus, als wollte Sie beten aber das wird
                                                           meinen Patzer auch nicht mehr richten befürchte ich..............



Sind wir bereit????????????'
Schweizer Mannschaft 2007
IDC 2007:

Auf in die Slowakei
http://www.dobermann.sk/klub/akcie/MS_2007_propozicie.htm


Ob ich mitkommen will Frauchen?.........
Na klar, ist keine Frage...........

Wuff
Ob ich da wohl aus so einem Brunnenhahnen trinken muss?


Landesausscheidung 2007 in Baden-Württemberg, Abteilung Ostalb:

Am 20. Mai 2007 durften wir unsere erste LAG in Deutschland mit bestreiten und haben mit den 2. Platz die Qualifikation zur deutschen Meisterschaft erreicht. Die deutsche Meisterschaft findet vom 4. – 7.10. im Diemelstadt statt und wir freuen uns schon riesig auf den Start. Die Ausscheidung fand bei strahlendem Wetter statt und mit 6 Teilnehmern hatte das ganze einen sehr familiären Touch.  Überhaupt ist alles, auch das Probetraining im Vorfeld sehr familiär zu gegangen und ich möchte mich dafür bei allen Teilnehmern und dem Organisatoren von der Abteilung Ostalb sehr herzlich bedanken. Nicht immer wird man so herzlich empfangen. Wir waren gerne zu Gast, die Anfahrt von knapp 4 Stunden hat sich gelohnt. Wie immer gilt mein Dank auch meinen Helfern die diesmal aus Peter und Christian bestanden. Peter hat mich 2 Tage begleitet und war immer da wenn ich was brauchte. Auch bei Christian bedanke ich mich für seinen kurzen aber nicht minder herzlichen Einsatz und freue mich, dass wir uns jetzt mal kennen gelernt haben, denn gehört habe ich ja schon viel von ihm :-). Wie oben schon erwähnt, haben wir uns für die deutsche Meisterschaft qualifiziert und auch wenn Peter jetzt schon klagt, dass Ihm wieder alle Kochen weh tun, wenn er an die lange Fahrt denke, so bin ich doch zuversichtlich, dass er Enzo und mich auch dorthin begleiten wird, immerhin sind wir, hündisch gesprochen, quasi eine Familie ;-). Nachfolgend noch ein paar bildliche Eindrücke




Willkommen in der Abteilung Ostalb .............
                             ............klar bin ich breits für`s Probetraining :-)




Damit sichergestellt war, das ich auch ich bin gab es erst mal eine Chipkontrolle bei
Herrn Hecker, der als Richter für diese Prüfung fungierte.
Das hintern mit der hellen Schirmmütze ist übringes Christian :-)
         Auf in die Uo ........leider war ich dann dort wieder ein bisschen zappelig..........




"Familienfoto"  :-)
                                                                                             .............. stolz bin ich auf den "Kleinen"







IPO 3 Prüfung zum Jahresabschluss:

So nach all dem hin und her haben wir uns jetzt noch zu einen Winterprüfung entschlossen und wie folgt am 16. Dezember 2006 in der OG SC Rothrist abgeschlossen:

96/88/95

SKG Siegeri 2006:

So, die letzte grosse Prüfung in diesem Jahr und irgendwie weis ich gar nicht wie ich das in Worte fassen soll.
Lass ich es also und verweise auf die Rangliste, (http://www.hundeweb.org/hundewebd/tkgs/1a_skg_sm_rangliste06.pdf) die aus meiner Sicht viel sagend ist :-(.
Erfreuen wir uns einfach an dieser Stelle an den Bildern aus dem Tessin die Peter mir zur Verfügung gestellt hat.
Ach eines muss ich natürlich noch sagen oder sagen wir besser zweiens. Mit Enzo bin ich wieder sehr zufrieden er ist Klasse.
Das gleich gilt für Peter der uns die ganze Zeit und Andrè, der uns am Samstag begleitet hat.

Wuff 
Ulli und Enzo     



So jetzt hat Peter auch mal ein Gesicht
bekommen auf dieser Webseite ;-)
  Fährtenabgang mal ganz anders :-)"Willkommen" im IPO Spurengelände.
Wer am Sonntag gefährtet hat, kommt durchaus
auf seiner Fährte noch Gegenstände vom Vortag finden. 

Holz nachrennen..........
rasant aufnehmen...........
und abgeben
Gleich geht es los oder?




Es war immer noch Zeit sich einem gemütlich Sparziergang zu widmen, ausser Frauchen hing schon wieder am Handy ;-).


                                            


                                                                   Das braucht keine Worte



                                                                                                               E N D E


5R 2006:
Fangen wir mit dem an was Topp war. Da ist an erster Stelle unumstösslich natürlich Enzo zu nennen der mit er 95 UO und einem 97 Schutz wirklich gezeigt hat, was in ihm steckt. Auf die Spur kommen wir später zu sprechen auch hier hat Enzo super gearbeitet aber er kann nicht lösen was nicht lösbar ist für einen IPO Hund. Der Bluthund der Polizei hätte es sicher geschafft.
Gleich nach Enzo kommen natürlich Peter und André. Wer solche Trainingspartner hat, kann sich glücklich schätzen finde ich und ich bedanke mich ganz herzlich bei den beiden. Alle beide waren an den 3 Tagen immer zur  Stelle,  wenn ich Sie gebraucht habe. Bereits das Probetraining am Freitagnachmittag hätte ich kaum ohne die beiden durchführen können. In der knapp bemessenen Zeit,  die einem zur Verfügung steht den Platz zu nutzen,  musste ich noch das Revier von meinen Vorgängern abbauen und diverse andere Sachen richten oder aufbauen. Ich hatte wie gesagt das Glück, dass Peter und André mit waren und das alles für mich gemacht haben, frage mich aber, ob es nicht so sein sollte, dass man grundsätzlich hier auf die Mithilfe des eigenen Verbandes zählen können sollte?

Super toll waren auch wieder die diversen Mail, SMS und Besuche von Personen, die immer mitfiebern wenn das Team Enzo antritt. Auch euch allen ein herzliches Dankeschön.

Der Veranstaltungsort war gut gewählt und die Infrastruktur o.k. Die Auslosung erfolgte am Freitagabend und bereits hier tauchten die die ersten Fragen auf, denn keiner erhielt eine Startnummer. Da ich mit Enzo die erste Startnummer gezogen habe, war es für mich nicht so erheblich. Wie mir aber andere berichtet haben, war das mit unter nicht gerade hilfreich, denn wenn man seinen Hund vorbreiten will, geht man normalerweise schauen, welche Nummer ist jetzt am laufen und dann kann man sich richten. Verglichen mit dem,  was uns dann aber im Fährtenrevier „angeboten“ wurde,  war das natürliche eine Lappalie mit den Nummern.

Das Fährtengelände:

Wer es nicht gesehen hat, kann es sich nicht vorstellen, was uns dort erwartet hat. Mit der Losnummer wurde bereits entschieden, ob dein Hund nun eine faire Chance hat, die Spur zu lösen hat oder nicht. 6 von 11 Hunden hatte eine nicht lösbare Spur und hätten genau so gut auf das ansetzten verzichten können. Die Spuren wurden 1 oder 2 Tage vorher geschnitten und bestanden eigentlich aus Dreck. Die Erde war staubtrocken (die Spuren der IPO  waren von 13.30 – 16 Uhr angesetzt) und es wehte ein vermeidlicher Güllegeruch über die Felder, alles war von Tracktorspuren zerfahren. Die 5 Spuren,  die alle gelöst wurden, waren im hohen Gras und haben aber alle nicht in der geringsten Ähnlichkeit mit dem Gelände der 6 anderen. Es war und ist aus meiner Sicht beschämend,  an einer Schweizer Meisterschaft solche Verhältnisse vorzufinden. Die Spur muss eine reale Möglichkeit zum  Lösen bieten. Wir sind über 30 Minuten gefahren,  um ins Spurengelände zu gelangen,  um dann solche Verhältnisse vorzufinden.  Ich muss ehrlich sagen,  ich fühle mich verarscht. Ich bereite meinen Hund so gut es geht vor, ich nehme am Freitag frei für das Probetraining , stehe Samstag- und Sonntagmorgen um 4 Uhr auf, zahle 90 CHF,  um mich dann so „verarschen“ zu lassen. Ach ja richtig, es war ja alles o.k. wurde uns erklärt,  wir hätten ja ausgelost. Gut, dann brauchen wir zukünftig nicht mehr ins Fährtengelände zu fahren. Wir machen 11 Lose. Auf 6 schreiben wir „Merci“ wie in der Tombola und auf 5 die Punkte 95 – 100. Ausser Walter Frei, Präsi bei den Rottweilern, habe ich keinen Verantwortlichen  der Rassenclubs im Spurengelänge gesehen, gebe aber zu,  ich kenne nicht alle von den andern Rassenclubs. Auch hier finde ich,  hätten die entsprechenden Verantwortlichen der Rassenclubs das Gelände in Augenschein nehmen sollen. Schade, dass Sie hierfür keine Zeit gefunden haben. Wer nun immer noch sagt,  so ist das halt, dem wünsche ich herzlich auch mal ein Jahrestraining und dann so was oder aber  -  und genau das ist es,  was es ausmacht  -  einen Richter wie Roland Mägerli,  den ich vor genau einem Monat auf der Spur bei KV Klingnau hatte. Auch hier war das Gelände echt schlecht, aber nicht ganz so wie an der 5R. Von 10 startenden IPO Teams konnten nur genau 2 die Spur sofort lösen. Das war Cabrini Mario  (auch ein „Opfer“ der R5 mit seinem Riesenschnauzer an der diesjährigen Veranstaltung auf der Spur) und ich. Die restlichen Hunde sind früher oder später auf der Spur gestorben. Obwohl also 2 Hunde die Aufgabe lösen konnten und das Gelände am KV Klingnau für alle gleich schlecht war,  hat Roland Mägerli nicht lange gefackelt und für 6 IPO Hunde eine neue Spur verlangt. Das nenne ich einen tollen Entscheid und zeigt,  Roland Mägerli ist nicht nur Theoretiker, sondern weiss auch, die Aufgabe muss so gestellt werden, dass sie grundsätzlich lösbar ist. Nun zum Schluss der 5R durften wir noch vernehmen, es ist halt immer Theater mit den IPO Leuten. Nun wenn wir so völlig falsch gelegen haben mit unserm ausrufen, warum wurde dann am Samstagnacht in einer „Nacht und Nebelaktion“ für die BH-Spuren am Sonntag ein völlig anderes Gelände gesucht,  nur mit hohen Gras? Ach und noch zum Schluss:  die Sachreviere  wurden übrigens im hohen Gras durchgeführt. Ich kann nur Kopfschütteln über so was und sagen,  aus meiner Sicht ist das einer Schweizermeisterschaft nicht würdig. Schade :-(.  

Gruss und Wuff 

Ulli & Enzo      

Auszug aus dem 5R Bericht 2006 aus der Webseite vom schweizerischen Airedale Club:

An der SM5R-Meisterschaft gab es glückliche Gewinner. Hut ab vor der Leistung und Gratulation! Einige hatten jedoch gar keine Möglichkeit zu gewinnen, weil das Fährten-Gelände ihnen keine Chance liess (IPO!). ........... Auch die anderen Teilnehmer mit Airedale machten gute Figur, hatten aber bei einzelnen Disziplinen Pech. Allen voran Susy Krucker mit Wild Catty's Duke, die ausser der vollständig missglückten Fährte, Spitzenresultate lieferte.........................

Der ganze Bericht kann unter:

 http://www.airedaleterrier-club.ch/

nachgelesen werden.




             

                

Keine Frage Enzo, du warst wie immer "Klasse"
            ...gute Mime zum schlechten Spiel......         Versinnbildlicht mir meine Eindrücke der 5 R 2006.........schade :-(

So jetzt haben wir noch Bilder bekommen von der 5R. Vielen Dank Nicole!













IPO Prüfung:

Wir haben an der Prüfung von KV Klingnau teilgenommen am 10. September 2006 und wie folgt abgeschlossen:
94 / 88 / 88


Enzo im Dienste der Wissenschaft:

Immer wieder streben Hunde, unter anderem auch Dobermänner, an Herzversagen. Schuld hierfür sind unter anderem Herzrhythmusstörrungen. Das Tierspital Zürich möchte nun in einer Forschungsstudie den Ursachen auf den Grund kommen und hat dafür Dobermänner gesucht die für 24 Stunden eine EKG anlegen um genaue Aufzeichnungen über die Herztätigkeit zu erhalten. Enzo hat sich wie immer vorbildlich verhalten. Zunächst hat er sich das Herz von Dr. med. vet Frau Baumgartner am Tierspital Zürich geholt und sich auf diese Weises ein paar Streicheleinheiten vor der Untersuchung abgeholt. Es war weder ein Problem ihm das Gerät anzulegen, noch das Enzo es dann 24 Stunden tragen musste. Sehen wir mal davon ab, das es ihn mal 5 Minuten am Nachmittag unter dem Verband ganz wild gejuckt hat, dann kann man sagen, Enzo hat dem Verband keine Beachtung geschenkt.  Damit es möglichst viele verschiedene Aufzeichnungen hat über verschiedene Phasen der Aktivität  von Enzo haben wir sogar, wie den Bildern unten entnommen werden kann, mit dem Gerät trainiert. Die einzige Einschränkung durch das Gerät war ein Badeverbot für einen Tag. Es werden noch dringend weiter Hunde für die Studie gesucht, der Hund müsste einfach 4. Lebensjahr vollende haben, da Herzrhythmusstörrungen im Normalfall  beim Hund nicht in den jungen Jahren auftreten. Einzig das entfernen von Klebestreifen mit dem das Gerät am Hund fixiert  wurde haben beim entfernen das eine oder andere Haar von Enzo gefordert. Was aber ein richtiger Dobi ist, der steht über solchen Dingen und jeder der epiliert weiss, nach dem epilieren kommen die Haar schneller als einem lieb ist ;-).  
P.S.: Heute habe die aus dem Tierspital angerufen und Frauchen gesagt mein Herz ist kerngesund.

Spalte 2



Zu erst wurde rasiert ...............................
dann wurde das EKG mit einem Kelbestreifen an mir befestigt.............


Dann wurde ein roter Verband übergezogen..............
.....der wie man sieht mir nicht auf den Magen geschlagen hat ;-)


Auch meinen Mittagsschaft konnte ich primar abhalten..........
......einzig die vielen Haare beim entfernen  .............



ZTP:
Kaum zurück aus Italien, stand schon das nächste an, die ZTP am 17. Juni 2006 bei der DV OG Stuttgart in Renningen.
Damit wir nicht nur theoretisch wussten was uns an der ZTP erwartet, haben wir uns an der WM in Italien an Werner Strobel, Züchter vom Aurachgrund ( www.vom-aurachgrund.de ) gewendet. Werner war nicht nur sofort bereit uns alles genau zu erklären, sondern hat sich auch über eine Stunde Zeit genommen in Italien um mit uns und Enzo dort zu trainieren. Dir ein herzliches Dankeschön Werner.
Kaum daheim, war von nun an tägliches Velo fahren angesagt. Ausserdem musste Enzo lernen wie man sich perfekt hinstellt und wie man im Trapp einen schönen Gang vorführt. Hier bin sehr froh, dass ich auf Therese ihre langjährigen Züchtererfahrungen zurückgreifen konnte. Therese hat mir geholfen den Hund diesbezüglich fit zu machen und hat sich auch bereit erklärt uns an die ZTP zu begleiten um Enzo dort zu stellen und mit Ihm zu traben. Auch dir ein herzliches Dankeschön Therese.
Auch ein Herzliches Dankschön an Peter der Therese und mich auf Renningen begleitet hat und Enzo optimal auf der Fahrt betreut hat ;-), sowie für eine tolle Stimmung in „Team“ gesorgt hat.

Bestandnen haben wir mit Form: SG und Wesen 1A.

Richter war R. Killmaier.

Noch ein Wort zur Veranstaltung. Ist ein toller Platz, wir haben wieder viele nette Leute kennen gelernt und es hat mir einmal mehr wirklich riesig Spass gemacht den Tag in trauten Hündelerkreisen zu verbringen, auch wenn dafür früh aufstehen angesagt war und wir eine längere Fahrt machen mussten.  
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IDC 2006 Italien:
Wenn einer eine Reise tut……………..

Die diesjährige IDC fand unter dem Patronat von Italien statt,  und ich habe mich riesig auf die Teilnahme gefreut.
Abfahrt war am 25. Mai, das Turnier fand am 27. /28 .  Mai in Telgate, Italien statt. Der Austragungsort war sehr gut gewählt und auch der Verlauf der Veranstaltung erfolgte eigentlich reibungslos. Es hatte genügend Parkplätze im Schatten, damit die Hunde bei bis zum Teil über 25 Grad nicht im von der Sonne aufgeheizten Auto warten mussten. Auch für das leibliche Wohl war bestens gesorgt. Wir haben viele tolle Leute kennen gelernt und hatten anregende Gespräche, was der Veranstaltung eine weitere  tolle Note verliehen hat. Schade letztlich, dass wir nur mit einem Team starten konnten, denn grundsätzlich hätte es mehr  Hundeführer und Hunde aus der Schweiz für  eine Teilnahme gehabt.

Dass das  "Team Enzo" die Möglichkeit gehabt hat zu starten,  ist der Verdienst von einigen Leuten,  die mir in den wöchentlichen Trainingseinsätzen hilfreich zur  Seite stehen. Ich möchte mich an dieser Stelle ganz herzlich für ihren unermüdlichen Einsatz bedanken. Aus meiner Sicht ist Hundesport ein "Teamsport" und das Team besteht für mich nicht nur aus dem  Hundeführer und seinem Hund, sie bilden letztlich einfach die Spitze vom Eisberg. Auch bedanken möchte ich mich für die vielen tollen Mail und SMS, die ich vor, während und am Ende der Veranstaltung erhalten habe. Es ist toll zu wissen, dass  es Leute gibt, die mit einem mitfiebern. Danke!

Bezüglich des IDC Start in Telgate möchte ich mich ganz besonders bei Daniel Troxler als Leistungsobmann des Dobermannvereins und bei André Epp als unseren Schutzdiensthelfer und Trainingspartner bedanken. Daniel hat uns zu jeder Zeit auf dem aktuellen Stand der Dinge gehalten und hatte unsere Startzeiten voll im Griff. André hat uns eine perfekte Vorbereitung für die UO und den Schutz geliefert und dafür auch alle Hebel in Bewegung gesetzt. Enzo hat es auf seine Weise mit einer tollen 90er  UO und  96 Punkten in der Abteilung C gedankt. Was den Abbruch auf der Fähre angeht, so ist es nun letztlich mühselig darüber zu diskutieren, ob nun wirklich alles fair verlaufen ist und ob man nicht  doch  auf eine neue Fährte hätte bestehen sollen? Es ist nun, wir es ist und ich denke, wir haben an Hand von diesem Ereignis alle gute und nützliche Erfahrungen für die Zukunft gemacht.

Noch ein Wort zum drum herum d.h. die Fahrt, das Hotel und Essen usw. . .    Auch hier konnte ich mich völlig auf Daniel und André verlassen, so dass ich mich voll und ganz auf das konzentrieren  konnte, warum ich eigentlich dort war :
den Start an der 11. IDC in Italien.

Uns hat es gefallen.

Liebe Grüsse und einen dicken "Wuff" 

Ulli und "Enzo"



"Mannschaft" IDC Schweiz 2006.
(Anmerkung einer Bekannte: Der nächste Hund ist auch ein Dobi, da kannst du als einzige Frau mit zwei Männern an die WM reisen  ;-) *
                                                    Nein, nein das hat jetzt aber gar nichts damit zu tun, dass                                                                                         Sporthunde angeblich nicht Leine laufen können.
                                                    Wir üben hier einfach ein bisschen Muskeltraining für Frauchen ;-) *
Ich habe es genau gehört
Frauchen,der hat gesagt ich
habe einen super Schutz gemacht gell? *



Schnüffel, schnüffel ..........hum?? ? das richtig hier nach Pokal und Urkunden  *


* Die Bilder wurden mir freundlicherweise von Werner Strobel, Züchter vm Aurachgrund (www.vom-aurachgrund.de) zugestellt.





Kaum zuglauben, schon wieder ist fast ein 1/4 Jahr vergangen. Heute ist die Anmeldung für die WM in Italien ins Haus geflattert. (http://www.ildobermann.it/) also höchste Zeit, das Frauchen mal die "Hufe" schwingt und den Fahrplan 2006 noch nachführt.

Also wie dem Gästebuch entnommen werden kann, haben wir an der ersten Ausscheidung für die FCI Mannschaft in der Schweiz teilgenommen. Zusammenfassend kann man festestellen, dass Frauchen mit 2/3 mit mir voll zufrieden ist. Einfach die UO da haben mir wieder ein bisschen die Nerven geflattert. (97/76/92)
Für das Auffahrtswochenend d.h. Ende Mai ist die WM angesagt. Ob wir vorher noch eine Prüfung werden machen wird sich zeigen.

16. Juni  2006: Für dieses Datum planen wir die ZTP-Zulassung in Stuttgart (D) zu absolvieren.

Letzte Prüfungsvorbreitung in Wiedlisbach: Die Vorbereitung ist sehr gut verlaufen und hat auch nochmlas Aufschluss für das weiter Training geliefert.



2005:

3. Platz an der 5R und DVS Schweizmeister IPO 2005!!!

Was als eventuelle (Enzo und ich bleiben gesund, die Dobi WM ist in Europa und die vom DVS wollen uns überhaupt mitnehmen) Vorbereitung für die eine Teilnahme an der IDC 2006 begann endete mit dem 3 Platz an der 5R im IPO (88/86/96), sowie mit dem Schweizermeistertitel vom DVS im IPO 2005.
Bin stolz auf den „Kleinen“ das hat er wirklich super gemacht. Wir kommen in allen drei Disziplinen Vorschritte in der Arbeit erziehen und auch wenn 86 Punkte in der UO nicht gerade darauf hindeuten ist Enzo die UO seines Lebens gelaufen und mit dem 96 in der Abteilung C lieferte Enzo den besten C Teil der Veranstalung im IPO.
Wie manche wissen, sehe ich das „Team Enzo“ letztlich nicht als meinen alleinigen Verdienst an, sondern als ein "Projekt", welches dank der tatkräftigen Unterstützung mehrerer Helfer gebildet werden konnte. Einige haben mich ein Stück auf dem Weg zum Erfolg begleitet, andere sind neu dazu gestossen, und wieder andere waren einfach mit guten Tipps zur rechten Zeit am rechten Ort. Nicht vergessen möchte ich auch jene, die mich „seelisch und moralisch“ mit den richtigen Worten unterstützt haben wenn es nötig war. Enzo und ich werden versuchen, auf diesem ersten Teilerfolg aufzubauen und auch weiterhin mit guten Leistungen bestrebt sein, unseren Trainingspartnern unsere Anerkennung und Dank auszudrücken. Bedanken möchte ich mich auch bei all denen, die ich an der 5R am Rande kennen gelernt habe, und die mitgeholfen haben, den Prüfungstagen den entsprechenden attraktiven Rahmen zu geben.

Wir zwei bei der Freifolge!!!
                                                   UO-Beendet!!!




Gefunden!!!  
Das macht mir keinen Eindruck Mike!
Und abschütteln geht auch nicht ;-)
Das mit dem Seitentransport müssen wir dringend üben mit Frauchen . Ich laufe ja perfekt an der Seite vom SDH aber Frauchen hinkt für meinen Geschmack ein bisschen hinterher ;-)!!!

Da hat die gut grinsen!!!!
Ich hole hier die Kastanien aus dem Feuer und zum Schluss muss ich noch zu sehen wie der SDH
mit meinem Jutespielzeug verschwindet. grrrrrrrrrrrrrrrrrrr.





Fahrplan 2005:

Es ist fast schon zur Gewohnheit geworden der Plan mit der Ausdauerprüfung. Wie immer wollen wir mal sehen was daraus wird.
Da Frauchen bei der ersten IPO 1 so schlechte Nerven bewiesen hat in der Abteilung B werden wir das wohl nochmals üben mit ihr und noch eine IPO1 versuchen.
Sollte Frauchen das mit den Nerven in den Griff bekommen ich bin bereit für eine IPO2 Wuff
Enzo.
2.ter Versuch mit dem IPO 1 und diesesmal habe ich mehr gepatzt, war aber gesehen auf die ganze Veranstaltung ruhiger als beim letztenmal. Bestanden haben wir natürlich auch diesesmal.

Ende April war es dann soweit wir sind gestartet in Wiedlisbach zur IPO 2 (86/80/83).Auch hier hat sich einmal mehr gezeigt, ohne Frauchen hätte ich im C sogar 90 Punkte gehabt ;-)

Willkommen im IPO3. Mitte September war es dann soweit. Wir sind in Brislach gestartet zum IPO3 (90/87/94). Und auch diesesmal hat es sich gezeigt, wäre Frauchen einen Tick besser gewesen im C hätten wir nicht nur sg sondern v erhalten ;-). Na ja gerechterweise muss ich sagen, ich hätte im B auch mehr können.



Das diesjährige Dobi-Rennen in Agasul stand für mich unter dem Motto:

Der Hattrick mit dem dritten Sieg in Folge muss her !

Das nachfolgende Bild vom "Rennhasen Enzo der Wirbelwind" lässt wohl keine Zweifel über den Gewinner 2005 zu ;-)

Na da hat die gut lachen. Mit ihrem "defekten" Hinterlauf musste Sie ja auch nicht drei Mal die 100 Meter rennen, sondern konnte easy im Ziel warten bis ich immer kam.







Fahrplan 2004:

10.Oktober 2004: Meine erste IPO 1 habe ich beim DVS Bern/Freiburg mit 95/76/98 bestanden. ( Anmerkung von Enzo zu den 76: Wenn Frauchen sich ein bischen zusammengenommen hätte, wären wir sicher auch hier besser gewesen. Schliesslich kann ich ja auch nicht alle Kastanien aus dem Feuer holen. Ich werde als weiter üben mit Frauchen es besteht ja berchtigte Hoffnung, dass Sie das mit der Prüfungsvorbereitung noch besser macht. Wuff Enzo). Zur Ausdauerpruefung hat die Zeit nicht gereicht, versuchen wir es 2005 wieder. 

Am 25. April bin ich am Dobi Tag in Bütschwil gestartet in der Klasse BH1 nach den Regel des Mehrkampfes (d.h. ohne Fährten) . Mit 190 Punkten habe ich den ersten Platz belegt. 

Juli 2004 fand ich Agasul wieder ein Dobirennen statt. Obwohl Anita gesagt hat wie dürfen nicht mehr kommen (:-))))) habe nämlich als nicht Mitgleid von Agasul den Wurstkranz geholt im letzten Jahr) haben wir uns wieder eingeschlichen.
Wie Bitte?
Ob ich noch weis wie das ging mit dem
Dobi-Rennen? He es gibt einen Wurstkranz
für den Sieger noch Fragen?
Habe ich es nicht gesagt. Wenn es um die Wurst geht weis ich Bescheid was gewünscht wird. Ja, ja es ist nur noch der halber Kranz da den Rest habe ich schon verdienterweise probiert.


Fahrplan 2003:
­ 21. Juni: Plauschparcours in Oberdorf  ( teilgenommen und alle Aufgeben gut gelöst was man von Frauchen nicht immer sagen konnte)
­ 6. Juli: Military Luzern ( Dito Oberdorf)
­12. Juli: Dobi Rennen Zürich ( Super Erfolg! Habe ich meine erste offizielle Urkunde erhalten und gleich den ersten Platz belegt. Besonders toll ich war nicht nur der schnellste Dobi in meiner Klasse sondern bei allen die gestartet sind . Nachfolgend noch ein Bild von der Siegerkranzverleihung)
25. Oktober 2003: Ich habe meine erste BH1-Prüfung abgelegt bei des SC-Club Muri (97/90/97). Mein Kühlschrnaköffner ist voll zufrieden.
8. November 2003: Die Zuchtzulassung auf dem  Dobi-Platz Wiedlisbach habe ich mit "sehr gut" bestanden. 
15. November 2003: Ich habe meine zweite BH1-Prüfung abgelegt bei Hundesport Oberdorf BL (95/95/97). Mein Kühlschrnaköffner ist voll zufrieden.













Das bin ich mit Frauchen an der
Herbstpruefung in Oberdorf bei der
Leinenfuehrigkeit. O.K. mein Fuss
hinten rechts sieht aus wie verdreht
aber hochschauen mach ich doch super.

­

Was heisst da Siegerkranz anlegen, der ist doch 100dert pro zum essen.

Amüsantes aus meinem Leben:
­Hast du schon mal gesehen, wenn ich zum Tierarzt gehe? Nee? Na, dann solltest du das mal miterleben. Frauchen muss sich voll ins Zeug legen. Nee, nicht weil ich Angst habe, sondern weil ich nicht zu bremsen bin, wenn es zum Tierarzt geht. Ich kann gar nicht schnell genug in die Praxis kommen. Noch schneller will ich ins Behandlungszimmer. Nun, daran ist Frauchen selber schuld. Hätte sie mich am Anfang nicht mit diesem Würstli-Trick gelinkt, würde ich nicht so in die Praxis stürmen.

­Schon zweimal wollte ich als Welpe wie Jesus übers Wasser schreiten. Nachdem ich zweimal im Gartenteich gelandet bin, hatte ich weitaus mehr Respekt vor diesem Element. Nachdem ich dann eine Zeit lang nicht mal mehr über Wasserpfützen wollte, ist jetzt aber wieder alles o.k.

­Mit 8 Monaten bin ich mit meiner Familie auf einem Truppenübungsplatz gelaufen. Herrchen hat sich dann in einem Haus versteckt. Ich bin auf das Kommando " wo ist Herrchen" los gestürmt. Zur Haustür hinein, rechts um die Ecke ins erste Zimmern. Dann links direkt zum Fenster und raus. Da dieses Fenster aber gut zwei Meter über dem Boden war, musste ich mit dem Kinn bremsen. Aber was ein richtiger Dobi ist, den hält das vom Auftrag "Herrchen suchen" nicht ab. Also aufstehen und wieder los ins Haus stürmen. Leider wurde ich dann abrupt von Frauchen gestoppt. Sie kam mit Herrchen völlig aufgelöst angerannt.

­Kennst du Lamas? Ich kann nur sagen: echt gemeine Tiere! Oben am Zaun machen sie mit Frauchen auf "Nettes Tier" und wenn ich unten riechen will, bekomme ich einen elektrischen Schlag verpasst. Ich dachte immer, dass die spucken, aber nein - die verteilen Stromstösse!! Was heisst da elektrischer Zaun? Ich weiss genau, es war dieses gemeine Lastentier.

Wenn Frauchen mich in einem Hotelzimmer zurück lässt haben wir eine tolle Abmachung. Sie legt Kleider auf einen Stuhl und ich suche mir dann was aus, das ich in der Zeit der Abwesenheit auf meine Decke schleppe.











 
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